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- 27. Oktober 2006 1 Min.
Des Moines (queer.de) - US-Präsident George W. Bush hat bei einem Wahlkampfauftritt in Iowa gesagt, er wolle die "heilige Institution" Ehe verteidigen und schimpfte auf "zu aktive Richter". Anlass war die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von New Jersey, der das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben am Mittwoch als verfassungswidrig einstufte (queer.de berichtete). Dieses Urteil "zieht die Institution Ehe in Zweifel", argumentierte der Präsident. "Ich glaube, die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau. Ich glaube, es ist eine heilige Institution, die wichtig ist für die Gesundheit und das Wohlergehen von Familien. Daher muss sie verteidigt werden." Bush ist für eine Änderung der Bundesverfassung, mit der jegliche Homo-Ehen verboten werden sollen. Damit scheiterte er aber mehrmals im Kongress (queer.de berichtete). Bislang hat nur Massachusetts die Ehe geöffnet, mehrere Staaten bieten Eingetragene Partnerschaften an. (dk)














