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- 21. Juni 2026, 06:23h 1 Min.

Die Demonstration zum CSD Göttingen verlief ohne Zwischenfälle (Bild: IMAGO / spfimages)
Am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Göttingen ist ein Standbetreiber verbal bedroht worden. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 52 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Northeim den Betreiber am Samstagabend auf dem Albaniplatz während eines Streits eingeschüchtert haben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen und prüft auch ein mögliches queerfeindliches Motiv.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:25 Uhr im Rahmen des CSD-Straßenfestes, das an den Demonstrationszug durch die Innenstadt anschloss. Gegen den alkoholisierten Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis.
An dem CSD-Umzug hatten sich nach Schätzungen der Polizei in der Spitze rund 1.500 Menschen beteiligt, nach einem Bericht des "Göttinger Tageblatts" waren es "Tausende Menschen". Die Demoparade selbst verlief ohne Zwischenfälle. Im Anschluss feierten die Teilnehmenden auf dem Albaniplatz ein Straßenfest mit Bühnenprogramm und zahlreichen Ständen.
Die Polizei war in diesem Jahr mit verstärkten Kräften im Einsatz. Nach Angaben der Behörden lagen im Vorfeld keine konkreten Hinweise auf geplante Störungen vor. Mit einem Infostand war die "Ansprechstelle LSBTIQ" der Göttinger Polizei erstmals auch außerhalb des eigentlichen Straßenfestes vertreten. (cw)














