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Kathrin Anklam-Trapp (Bild: Susie Knoll)

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp zur Landesbeauftragten für gleich­geschlechtliche Lebensweisen und Geschlechts­identität berufen. Die 58-Jährige folgt auf den Grünen-Politiker Janosch Littig. In Rheinland-Pfalz regiert seit Mai eine schwarz-rote Koalition unter Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU).

"Der Einsatz für Akzeptanz, Schutz und Gleichstellung von LSBTIN-Personen ist fester Bestandteil unserer menschenrechtsorientierten Landespolitik", erklärte Sozial- und Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch in einer Pressemitteilung. "Mit Kathrin Anklam-Trapp übernimmt eine Persönlichkeit diese Aufgabe, die über politische Erfahrung, Verlässlichkeit und eine enge Vernetzung im Land verfügt und das Themenfeld seit vielen Jahren gut kennt."

Die neue Queer­beauftragte bedankte sich für das Vertrauen: "Akzeptanz und Vielfalt sind Grundpfeiler eines respektvollen und demokratischen Zusammenlebens", sagte Anklam-Trapp. "Gemeinsam mit den Selbstvertretungsorganisationen und den zahlreichen engagierten Akteurinnen und Akteuren im Land möchte ich die wichtige Arbeit der Queer-Beauftragten im Land fortsetzen und dazu beitragen, dass LSBTIN-Menschen in Rheinland-Pfalz sicher, sichtbar und selbstverständlich leben können."

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Rheinland-Pfalz hatte 2016 als erstes Bundesland das Amt einer Landesbeauftragten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität eingerichtet (queer.de berichtete). Die Landesbeauftragte ist zentrale Ansprechperson für queere Menschen, Verbände und Initiativen, koordiniert die queerpolitischen Maßnahmen der Landesregierung und leitet den Runden Tisch zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Landesaktionsplans "Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen".

Kathrin Anklam-Trapp hat sich vor allem als Gesundheitspolitikerin einen Namen gemacht. Von 2006 bis 2026 war sie Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz und zwischen 2023 und 2026 dessen Vizepräsidentin. (mize)

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