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Statistisches Bundesamt
Mehr Scheidungen bei homosexuellen Paaren
- 26. Juni 2026, 11:33h 1 Min.
Lesbische und schwule Paare haben sich 2025 deutlich häufiger scheiden lassen als im Vorjahr. Rund 1.700 gleichgeschlechtliche Ehen wurden im vergangenen Jahr geschieden – dies waren zehn Prozent oder 154 Paare mehr als im Jahr 2024, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Ihr Anteil an allen Scheidungen lag bei 1,3 Prozent.
Insgesamt stieg die Zahl der Scheidungen leicht an: 130.100 Ehen wurden 2025 durch richterlichen Beschluss getrennt, 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Langzeitvergleich bleibt die Tendenz dennoch rückläufig – gegenüber dem Höchststand von 2003 gab es 39,2 Prozent weniger Scheidungen.
Gleichzeitig wurden so wenige Ehen geschlossen wie nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1950: 348.800 Paare heirateten 2025, darunter 339.900 verschiedengeschlechtliche und 8.900 gleichgeschlechtliche Paare. Im Jahr 2024 wurden 8.800 lesbisch-schwule Hochzeiten gezählt (queer.de berichtete). Die Ehe für alle war in Deutschland im Oktober 2017 eingeführt worden. (mize)
Links zum Thema:
» Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts















