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Neues Livealbum von Sting
Ungewöhnlicher Konzertabend zwischen Rembrandt und Vermeer
Das neue Livealbum "The Night Watch: Live at the Rijksmuseum" von Sting dokumentiert einen ungewöhnlichen Konzertabend an einem der bedeutendsten Kulturorte Europas.

Sting gab Anfang des Jahres ein intimes Akustik-Konzert inmitten der alten Meister im Amsterdamer Rijksmuseum (Bild: Universal Music / Olaf Heine)
- 27. Juni 2026, 08:15h 2 Min.
Der britische Musiker Sting hat ein neues Livealbum veröffentlicht: "The Night Watch: Live at the Rijksmuseum" enthält zwölf Titel und hält einen ungewöhnlichen Konzertabend an einem der bedeutendsten Kulturorte Europas fest. Aufgenommen wurde das Album im Amsterdamer Rijksmuseum, das unter anderem Werke von Rembrandt, Vermeer und Judith Leyster beherbergt.
Der 17-fache Grammy-Preisträger trat in der Ehrengalerie des Museums auf – umgeben von Gemälden, die von starken Kontrasten zwischen Licht und Schatten geprägt sind. Diese Atmosphäre spiegelt sich auch in der Auswahl der Songs wider: intime Balladen, Klassiker aus mehreren Jahrzehnten und Stücke, deren Nuancen von der Akustik des Raumes getragen werden.
Songs aus Musical, Police-Klassiker und Solo-Hits

Das Livealbum "The Night Watch: Live at the Rijksmuseum" ist als CD, LP und digital erschienen
Sting selbst zieht eine Verbindung zwischen Malerei und Musik. Beides habe für ihn mit dem Erzählen von Geschichten zu tun: Je länger ein Bild betrachtet werde, desto mehr lasse sich darin entdecken; ähnlich verhalte es sich mit einem Lied, das bei wiederholtem Hören neue Bedeutungen freigebe.
Begleitet wurde Sting von seinem langjährigen musikalischen Partner Dominic Miller. Für den Auftritt spielte er unter anderem auf einer seltenen Gitarre aus dem 17. Jahrhundert, die einst für den Hof Ludwigs XIV. gefertigt wurde. Das Programm verbindet Songs aus seinem für den Tony Award nominierten Musical "The Last Ship" mit Klassikern von The Police und bekannten Solo-Stücken.
Ein besonderer Bezugspunkt des Abends war Rembrandts Gemälde "Die Nachtwache", das derzeit restauriert wird. Während dieser Arbeiten öffnete das Museum seine verglaste Ehrenhalle für eine intime Darbietung der Songs "Mad About You" und "When We Dance". Weitere Aufnahmen entstanden in der Bibliothek des Rijksmuseums – einem Ort, der auch zu Stings Biografie passt: Vor seiner Musikkarriere arbeitete er als Lehrer und hat seine Nähe zu Literatur und Bildung immer wieder betont.
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Produziert wurde "The Night Watch: Live at the Rijksmuseum" (Amazon-Affiliate-Link ) von Martin Kierszenbaum. Das Album ist auf CD und Vinyl sowie auf Streaming-Plattformen erschienen. Der vollständige Konzertmitschnitt ist außerdem im Rahmen der ARTE-Reihe "Sounds Like Art" zu sehen. (dd/pm)
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