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Immer wieder zugeschlagen und getreten
Queerfeindliche Attacke in Berlin-Kreuzberg
- 27. Juni 2026, 15:10h 2 Min.
Eine trans Frau und eine nichtbinäre Person wurden in der Nacht zu Samstag in Berlin-Kreuzberg von zwei noch unbekannten Männern attackiert. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstagnachmittag.
Nach bisherigen Ermittlungen und Aussagen von Zeug*innen waren die beiden Opfer gegen 4:30 Uhr gemeinsam auf dem Gehweg an der Kreuzung Yorckstraße / Gneisenaustraße / Mehringdamm unterwegs. Dort trafen sie die beiden Männer, die die nichtbinäre Person grundlos beleidigten.
Da weder sie noch ihre Begleitung auf die Beleidigungen reagierten, griffen die beiden Unbekannten die 30-jährige nichtbinäre Person mit Faustschlägen an, sodass sie zu Boden stürzte. Ihre 31-jährige Freundin eilte zur Hilfe und wurde ebenfalls mit Faustschlägen angegriffen, bis auch sie zu Boden stürzte. Obwohl die beiden Opfer auf dem Boden lagen, schlugen und traten die Angreifer weiter zu. Erst als mehrere Zeug*innen eingriffen, flüchteten die Täter in Richtung Großbeerenstraße.
Alarmierte Rettungskräfte brachten die beiden Angegriffenen zu ambulanten Behandlungen in ein Krankenhaus. Sie erlitten Kopfplatzwunden und Schürfwunden. Die weiteren Ermittlungen führt – wie bei Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Nähere Angaben zu den Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)
















