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Auch Bürgermeister Zohran Mamdani lief in New York mit (Bild: IMAGO / ZUMA Press)

Bei Pride-Paraden in New York und San Francisco sind am Sonntag Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. In oft schillernden Kostümen, mit Regenbogenfahnen und in bunt geschmückten Wagen zogen sie durch die Innenstädte. Entlang der Strecken gab es Hunderttausende Zuschauer*innen, die den den Teilnehmenden zujubelten.

/ ABC
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Bei der Parade an der Ostküste waren unter anderem New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul, Senator Chuck Schumer und der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani dabei – letzter hinter einem Banner der Stadt mit dem Aufdruck "Fighting for Queer New Yorkers". Viele Plakate bei der Demo beschäftigten sich mit der queerfeindlichen Politik der republikanischen Regierung unter US-Präsident Donald Trump und speziell der Lage von trans Personen.

/ CBSNews
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Die Demo geht auf die "Stonewall"-Aufstände von 1969 zurück. Damals hatten sich queere Menschen in der beliebten Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street im Greenwich Village von Manhattan gegen eine Polizei-Razzia gewehrt. Zum ersten Jahrestag der Auseinandersetzungen zogen etwa 4.000 Menschen durch New York und forderten Gleichberechtigung – heute erinnert der jährliche Christopher Street Day weltweit daran.

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Etliche CSDs neben Ur-CSD

Die Parade in San Francisco wurde traditionell von "Dykes on Bikes" (Lesben auf Motorrädern) angeführt. In der Westküstenmetropole nahm auch die Demokratin Nancy Pelosi teil, die San Francisco seit 1987 im US-Repräsentantenhaus vertritt.

/ sfchronicle

Auch in anderen Städen der USA gab es am Wochenende CSDs, etwa in Seattle, wo die örtlichen WM-Organisator*innen das Freitagspiel zum "Pride Match" ernannt hatten, bevor die Länder Iran und Ägypten ausgelost wurden. Die Sichtbarkeit von Regenbogenflaggen im Stadion blieb letztlich hinter Erwartungen zurück (queer.de berichtete). Weltweit gab es am Wochenende hunderte Prides. Beim CSD in Toronto am Sonntag nahm auch Kanadas Premierminister Mark Carney teil (queer.de berichtete), während beim verbotenen CSD im türkischen Istanbul über 50 Menschen festgenommen wurden (queer.de berichtete).

In Frankreich wurden die CSDs in Paris und Lyon wegen der Hitze abgesagt (queer.de berichtete), auch in Deutschland fielen einige Prides deswegen aus (queer.de berichtete), wenngleich nicht der in München, wo der neue schwule Oberbürgermeister die Demo als Schirmherr anführte (queer.de berichtete). Der wegen der Hitze bereits verkürzte CSD in Winsen musste am Samstag wegen eines Unwetters abgebrochen werden. (cw/dpa)

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