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RTL-Show
Drei schwule Promis werden zu potenziellen Verrätern
Zum vierten Mal schickt RTL Promis in ein Schloss, um Verrat zu begehen. Die neue Staffel wird mit drei schwulen Kandidaten so queer wie nie zuvor.

Wer hat das Zeug zum Verräter: Philipp Fleiter (li.), Ralph Morgenstern (Mitte) und Papis Loveday wollen den Jackpot gewinnen (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
- 2. Juli 2026, 15:05h 3 Min.
"Die Verräter – Vertraue Niemandem!" kehrt mit einer neuen vierten Staffel zurück. Ab dem 17. August startet das preisgekrönte Format bei RTL mit acht brandneuen Folgen, die der Kölner Privatsender in der Primetime binnen zwei Wochen ausstrahlt. Bereits am 3. August startet die neue Staffel in der Streamingplattform RTL+. Auch auf Sky und WOW werden die Folgen zu sehen. RTL hatte erst kürzlich den Pay-TV- und Streaming-Anbieter Sky gekauft.
Erstmals treten 18 statt bislang 16 Prominente gegeneinander an, darunter auch drei schwule Männer. Dabei handelt es sich um den bekannten Moderator, Schauspieler und Entertainer Ralph Morgenstern (69), das internationale Topmodel und Reality-TV-Gesicht Papis Loveday (49) sowie den "Verbrechen von nebenan"-Podcaster und Moderator Philipp Fleiter (40), der erstmals bei einer Realityshow mitspielt.
Instagram | Philipp Fleiter ist vor allem als Podcaster bekannt und will jetzt auch das Fernsehen erobern
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Zu den weiteren Kandidat*innen zählt auch die 53-jährige Tine Wittler, die aus der Docutainment-Serie "Einsatz in 4 Wänden" (2003-2013) bekannt ist. Außerdem werden antreten: Die 72-jährige "Mini Playback Show"-Moderatorin Marijke Amado, Modelagent Peyman Amin (55), Reisebloggerin und Influencerin Ann-Kathrin Bendixen (26), Sängerin und Jürgen-Drews-Tochter Joelina Drews (30), Moderatorin und Ex-Fußballerfrau Cathy Hummels (38), Sänger Gabriel Kelly (24), TV-Schauspieler Hardy Krüger Jr. (58), Ex-Fußballer Max Kruse (38), Ex-Fußballschiedsrichter Urs Meier (67), die Models und Zwillinge Julia und Nina Meise (42), Ex-Kunstturner Marcel Nguyen und Soap-Schauspielerin Ania Niedieck (42).
Darum geht es in der Show
In "Die Verräter – Vertraue Niemandem!" ziehen Promis in ein Schloss – genauer gesagt ins Château de Mielmont in Belgien. Das Spiel startet vor laufenden Kameras: Zu Beginn bestimmt die Moderatorin Sonja Zietlow im Geheimen meist drei Personen zu Verrätern oder Verräterinnen. Der Rest der Gruppe ist "loyal". Niemand weiß vom anderen, welche Rolle er innehat – außer die Verräter*innen untereinander.
Das Spiel ist ein ständiger Zyklus aus Tag und Nacht: Am Tag erspielen alle gemeinsam in Challenges Silberbarren für den Jackpot (bis zu 50.000 Euro). Am Abend folgt dann der sogenannte Runde Tisch: Bei einer offenen Abstimmung müssen alle diskutieren, Anschuldigungen vorbringen und eine Person "verbannen", von der sie glauben, sie sei ein Verräter oder eine Verräterin.
In der Nacht treffen sich dann die Verräter*innen heimlich im sogenannten Konklave und beschließen, einen loyalen Spieler oder eine loyale Spielerin zu "ermorden". Diese Person muss das Schloss sofort verlassen.
Das Ziel: Die Loyalen gewinnen, wenn sie bis zum Finale alle Verräter*innen entlarven. Steht am Ende jedoch auch nur ein einziger Verräter oder eine einzige Verräterin im Finale, zieht diese Person den gesamten Jackpot alleine (oder mit seinen Verräter-Kolleg*innen) ab, und die Loyalen gehen komplett leer aus.
Frauen verraten besser
In den ersten drei Staffeln haben immer die Verräter*innen gewonnen. Frauen waren bislang die Schlausten im Schloss: Unter den insgesamt sieben Sieger*innen befindet sich nur ein Mann, der Schweizer Schlagersänger Vincent Gross.
In der Show spielten auch schon offen queere Personen mit, allerdings nur eine pro Staffel: Irina Schlauch war bei der Premierenstaffel dabei, in Staffel zwei versuchte sich Bruce Darnell als Verräter, in Staffel drei zog "Let's Dance"-Juror Jorge González das Schloss.
Das in den Niederlanden als "De Verraders" entwickelte Format ist ein weltweites Phänomen. Es läuft inzwischen in über 25 Ländern. Die US-Show "The Traitors" wird vom bisexuellen Schauspieler Alan Cumming moderiert und erzielt dort regelmäßig hohe Einschaltquoten. Außerdem wurde die amerikanische Show mit Preisen überschüttet – Cumming erhielt etwa zwei Jahre hintereinander einen Emmy als bester Moderator einer Reality-Serie. (dk)
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