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CSD Köln lädt aus Versehen zur "Dämonen-Parade" ein

Der Cologne Pride korrigiert sich: Am Sonntag wird – anders als auf Plakaten abgedruckt – der größte CSD Deutschlands nicht mit einer "Dämonen-Parade" seinen Höhepunkt erreichen.


Wer kommt am Sonntag zur "Demonparade"? (Bild: Instagram / ColognePride e.V.)

Im Vorfeld des CSD Köln hat ein Rechtschreibfehler auf den in ganz Köln aufgehängten offiziellen Werbeplakaten für Erheiterung gesorgt. Auf den Plakaten des Veranstalters ColognePride e.V. wurde das Wort "Demoparade" fälschlicherweise als "Demonparade" gedruckt – also mit dem englischen Wort für "Dämon".

Nachdem ein Nutzer auf der Plattform Reddit ein Foto des Plakats veröffentlicht hatte, verbreitete sich die Meldung schnell. In den Kommentaren wurde teilweise spekuliert, ob es sich um ein bewusstes Wortspiel handele, da der CSD in Köln als Demonstration und nicht als reine Parade angemeldet ist.

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"Auch wir sind nicht perfekt und machen Fehler!"

Der ColognePride e.V. stellte jedoch in einer Stellungnahme klar, dass es sich um einen klassischen Produktionsfehler handelte: "Auch wir sind nicht perfekt und machen Fehler!", teilte der Verein auf Social Media mit. "Dieser ist besonders unglücklich. Ein Austausch der Plakate war leider nicht mehr möglich, weshalb wir denken, dass Humor die beste Lösung ist." Augenzwinkern erklärte der Verein weiter: "Letztendlich ist es vielleicht auch einfach eine unbeabsichtigte Guerilla-Aktion die Aufmerksamkeit erregt, und klar macht, dass es CSDs braucht, weil es eben immernoch Leute gibt, die uns mit solch einer Wortwahl diffamieren!"

Auf Instagram fragte der CSD-Verein auch, ob Leute trotz des Fehlers zur Demo kommen wollten. Die Antworten reichten von "extra aus der Hölle dafür angereist" bis zu den Ausbruch: "Hell yes!!!".

Der Cologne Pride geht am Freitag mit der Eröffnung des Straßenfestes in seine heiße Phase. Unter dem Motto "FÜR QUEERRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!" erstreckt sich das Event über drei Tage und bietet auf insgesamt vier Bühnen ein rund 60-stündiges Programm aus Musik, politischen Diskussionen, Information und Showacts. Die "Dämonen"-Demo wird dann am Sonntag um 11:30 Uhr an der Deutzer Brücke starten. Zum Finale wird am Sonntagabend als offizielle Headlinerin die diesjährige deutsche ESC-Kandidatin Sarah Engels auftreten (21:30 Uhr auf der Hauptbühne am Heumarkt).

Diese Woche sorgte in Köln die geplante Teilnahme einer Fußgruppe der queerfeindlichen Partei BSW bei der CSD-Demo für Schlagzeilen. Nach Kritik schloss der Pride-Verein die Partei von Sahra Wagenknecht aus (queer.de berichtete). (cw)

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