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Die Neue Nationalgalerie zeigt historische Regenbogen­fahnen (Bild: A.Savin / wikipedia)

Zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten am 4. Juli sind vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin zwei besondere Original-Regenbogen­fahnen gehisst worden. Sie seien eine Leihgabe des Museum of Modern Art (MoMA) in New York und nach dem Originaldesign des US-Künstlers Gilbert Baker angefertigt, teilte die Neue Nationalgalerie mit. Wehen sollen sie bis September.

Das Symbol war 1978 in San Francisco vorgestellt war. Eine Gruppe um den Künstler und Aktivisten Gilbert Baker wollte den bis dahin oft als Symbol der Bewegung genutzten "Rosa Winkel" mit seiner NS-Symbolik durch ein positives und selbstgewähltes Zeichen ergänzen. Zur Form der Fahne hatte Baker laut eigener Aussage durch die eindrucksvolle Präsenz der US-Flaggen zum 200. Jahrestag der Vereinigten Staaten 1976 gefunden. Inzwischen ist die Regenbogen­fahne weltweit als Symbol der queeren Community bekannt. Baker starb 2017 im Alter von 65 Jahren (queer.de berichtete).

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Stiftung lädt am Samstag zu Führungen und Vorträgen

Zum Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung organisiert die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ein Programm aus Vorträgen, Gesprächen und Führungen, in denen unterschiedliche Aspekte der Geschichte und Gegenwart Amerikas aufgegriffen werden sollen. Das Motto lautet "We the people" und zitiert die ersten Wörter der amerikanischen Verfassung.

Am Samstag stehen bei drei Führungen in der Alten Nationalgalerie Künstler im Fokus, die im 19. Jahrhundert in Deutschland und den USA tätig waren. Im Hamburger Bahnhof ist unter anderem ein Gespräch mit der Konzeptkünstlerin Andrea Fraser sowie eine Sonderführung zu den amerikanischen Künstlern in der Galerie geplant. (dpa/cw)

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