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Großbritannien

Madonna sagt Pride-Besuch in London in letzter Minute ab

Madonna sollte wohl beim London Pride überraschend auf dem Trafalgar Square erscheinen. Kurz vor dem Event sei der Plan aber wieder gestrichen worden, heißt es in britischen Medien – offenbar aus Sicherheitsgründen.


Madonna beim Grindr-Konzert Anfang Juni in New York (Bild: IMAGO / ZUMA Press / Nancy Kaszerman)

Es gab viele Spekulationen um einen möglichen Auftritt von Madonna (67) beim London Pride. Doch die Sängerin habe laut "The Sun" ihren für Samstag geplanten Überraschungsbesuch kurzfristig abgesagt – aus Sicherheitsbedenken. Ausschlaggebend seien die erwarteten Menschenmassen in der britischen Hauptstadt gewesen.

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Pride-Organisator*innen bestätigen, dass Madonna nicht kommt

Zuvor hatten Gerüchte die Runde gemacht, wonach Madonna gemeinsam mit Beth Ditto und MNEK auf dem Trafalgar Square hätte auftreten sollen. Pride in London beendete das Rätselraten in den sozialen Medien. "Als Reaktion auf die Gerüchte können wir bestätigen, dass Madonna nicht bei Pride in London erscheinen oder auftreten wird", teilte die Organisation auf Instagrammit.

Die Hintergründe schilderte eine Quelle gegenüber der britischen Zeitung. "Madge hatte sich sehr darauf gefreut, an der Veranstaltung teilzunehmen, da sie sich so stark für die Rechte von LGBTQ+ einsetzt", wird der Insider zitiert. "Doch ihr Team entschied sich wegen der großen Menschenmassen in letzter Minute gegen eine Teilnahme, da man befürchtete, sie könnte die gut organisierte Veranstaltung in ein heilloses Chaos stürzen".

Die Absage fällt in eine geschäftige Zeit für Madonna. Erst am 3. Juli hatte sie im Magazine London ihr neues Album vorgestellt. "Confessions II" ist das 15. Studioalbum der Sängerin (queer.de berichtete).

Zehntausende bei der Demoparade

Auch ohne Madonna zog die queere Demoparade dennoch Zehntausende an. Nach Angaben der Organisator*innen nahmen am Samstag mehr als 35.000 Menschen aus über 600 Gruppen teil. Der Zug führte vom Hyde Park Corner über die Piccadilly bis zum Whitehall Place. Auf den Festwagen wurde getanzt, aus den Lautsprechern dröhnte Musik. Auch Londoner Fußballklubs wie Arsenal, West Ham und Crystal Palace zogen mit eigenen Wagen mit. Die Demonstration stand unter dem Motto "Many Voices. One Front". (cw/spot)

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