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Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann (l.) und Preisträger Marcel de Groot (Bild: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg)

Der Geschäftsführer der Berliner Schwulen­beratung, Marcel de Groot, hat den "Preis für queere Vielfalt" des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg erhalten. Die Auszeichnung, die mit 1.500 Euro dotiert ist, wurde am 3. Juli im Rathaus Schöneberg verliehen, wie der Bezirk am Montag mitteilte. Rund 120 Gäste aus Community, Politik und Verwaltung nahmen an der Veranstaltung teil.

Den zweiten Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro, belegte der Verein L-Support. Insgesamt waren fünf Kandidat*­innen für den Preis nominiert, darunter neben de Groot auch der LSVD Berlin-Brandenburg, die trans Künstlerin und Aktivistin Misi Hoogvliet sowie der Verein transsexwork.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann würdigte bei der Verleihung das Engagement der queeren Community im Bezirk. "Wir beheimaten nicht nur einen der größten Regenbogenkieze Europas, sondern auch eine Vielzahl an Einrichtungen, Vereinen und queeren Institutionen", sagte der Grünen-Politiker laut Mitteilung. "Ihre alltägliche Arbeit macht unsere Kieze sicherer, schöner und demokratischer. Dieses Engagement wollen wir sichtbar machen, feiern und würdigen – jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag!" (mize)

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