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Ein Radsport-Roadtrip der besonderen Art

Die Flucht

Wir verlosen fünfmal die einzigartigen Memoiren von Sportjournalist David Walsh über Pippa York, die vor ihrer Transition bei der Tour de France 1984 das Bergtrikot gewann.


Philippa York gehörte in den 1980er und frühen 1990er Jahren zur Weltspitze des Radsports (Bild: Ray Burmiston)

Drei Ausgaben der Tour de France lang teilten sich der irische Sportjournalist David Walsh und die schottische Ex-Radprofisportlerin Pippa York ein Auto – eine denkbar ungewöhnliche Reisegemeinschaft, um über das größte Radrennen der Welt zu berichten. Walsh hatte einst mit seinen Recherchen maßgeblich zum Sturz von Lance Armstrong beigetragen. York wiederum war früher als Robert Millar einer der besten Radprofis der Welt gewesen und im Pressezentrum für ihren scharfen Verstand ebenso bekannt wie für ihre Furchtlosigkeit.

Zwölf Wochen lang fuhren die beiden gemeinsam, redeten, erinnerten sich, gerieten sich auch mal in die Haare. Daraus ist nun ein Buch geworden, das sich klaren Genregrenzen entzieht: "Die Flucht – Die Tour, der Radprofi und ich" ist halb Reisereportage, halb Autobiografie – vor allem aber die Geschichte einer Sportlerin, deren Leben untrennbar mit der Tour de France verwoben ist. Das englische Original gewann bereits den renommierten William Hill Sports Book Award, jetzt liegt das Buch auch auf Deutsch vor.

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Ein Leben zwischen Radsport, Transition und Öffentlichkeit


"Die Flucht: Die Tour, der Radprofi und ich" ist als gebundene Ausgabe und E-Book erhältlich

Erzählt wird entlang der Gespräche, die Walsh und York unterwegs führten – im Auto, an Restauranttischen. Momentaufnahmen der gemeinsamen Reise wechseln sich ab mit Blicken auf das aktuelle Renngeschehen, Rückkehren an Orte, die York geprägt haben, und ausführlichen Erinnerungen an ihre frühere Karriere.

Dabei spart York nichts aus: die Kindheit in der Glasgower Arbeiterklasse, eine früh empfundene Geschlechtsdysphorie, die Anfänge als Radrennfahrerin, die körperlichen und psychischen Zumutungen des Profisports. Es geht um Höhen und Tiefen einer außergewöhnlichen Karriere, um Verletzungen, um Härte – und um die manchmal schlicht absurden Rituale des Radsportbetriebs.

Philippa York wurde 1958 in Glasgow geboren und zählte in den 1980er und frühen 1990er Jahren zur Weltspitze. Ihr größter Erfolg: das Bergtrikot und Platz vier im Gesamtklassement der Tour de France 1984. 1995 beendete sie ihre aktive Karriere, fünf Jahre später begann die Geschlechts­angleichung. Seit über zwanzig Jahren lebt York unter ihrem heutigen Namen. Das Buch erzählt auch, wie sie nach der Transition von der Boulevardpresse verfolgt wurde – und wie sie später selbstbewusst in die Öffentlichkeit zurückkehrte, als Radsportkommentatorin unter anderem für "Cyclingnews" und das Magazin "Rouleur".

David Walsh, leitender Sportredakteur der "Sunday Times", gehört zu den bekanntesten Sportjournalist*­innen der Gegenwart. Seine Recherchen trugen entscheidend dazu bei, die Dopingpraktiken im Radsport aufzudecken. Zu seinen früheren Büchern zählen "L.A. Confidentiel" und "Seven Deadly Sins: My Pursuit of Lance Armstrong", das 2015 unter dem Titel "The Program – Um jeden Preis" verfilmt wurde. (dd/pm)

Wir verlosen fünf Bücher

Für die Leser*innen von queer.de hat der Covadonga Verlag freundlicherweise fünf Bücher "Die Flucht: Die Tour, der Radprofi und ich" zur Verfügung gestellt.

Du willst ein Buch gewinnen? Dann fülle bis Mittwoch, den 15. Juli 2026, 8 Uhr (Einsendeschluss) das unten verlinkte Gewinnspielformular aus. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen über 16 Jahre. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner*innen werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Infos zum Buch

Pippa York, David Walsh: Die Flucht: Die Tour, der Radprofi und ich. Übersetzt aus dem Englischen von Olaf Bentkämper. 352 Seiten. Covadonga Verlag. Bielefeld 2026. Gebundene Ausgabe: 24,80 € (ISBN: 978-3-95726-105-2). E-Book: 16,99 €.

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