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Beim Wimbledon-Finale der Damen

Jodie Foster: Seltener Auftritt mit Ehefrau Alexandra Hedison

Vor dem Finale der Damen in Wimbledon sind schon etliche Stars im Stadion erschienen. Jodie Foster kam Hand in Hand mit ihrer Ehefrau Alexandra Hedison.


Zu Gast in Wimbledon: Jodie Foster (l.) und Ehefrau Alexandra Hedison (Bild: IMAGO / Anadolu Agency / Ray Tang)

Jodie Foster (63) gehört zu den Hollywoodstars, die man abseits von roten Teppichen nur selten zu Gesicht bekommt. Umso mehr Aufsehen erregt die zweifache Oscarpreisträgerin heute in London: Zum Finaltag der Damen in Wimbledon ist sie Hand in Hand mit ihrer Ehefrau Alexandra Hedison erschienen.

Modisch setzen das lesbische Paar auf einen entspannten Kontrast. Foster hat sich dem warmen Londoner Sommer angepasst und kombiniert ein hellblaues Hemdblusenkleid mit flachen Schuhen. Hedison entschied sich für einen weißen Anzug und setzt mit einer grünen Krawatte einen Farbakzent. Verheiratet sind die Schauspielerin und die Fotografin seit April 2014.

Zwei Tschechinnen kämpfen um den Titel

Anlass für den Ausflug auf die traditionsreiche Anlage des All England Lawn Tennis and Croquet Club ist das Endspiel im Dameneinzel. Dort treffen ab 17 Uhr deutscher Zeit mit Karolína Muchová und Linda Nosková zwei Tschechinnen aufeinander. Für beide Spielerinnen ist es das erste Wimbledon-Finale ihrer Laufbahn.

Foster und Hedison sind nicht die einzigen bekannten Gesichter im Publikum. Auch Regisseur Sam Mendes mit Ehefrau Alison Balsom sowie Popveteran Cliff Richard und Schauspieler Stanley Tucci erschienen schon Stunden vor dem Match im Stadion. Und die ehemalige Little-Mix-Sängerin Leigh-Anne Pinnock präsentierte neben ihrem Mann André Gray stolz ihren Babybauch. Erst am Mittwoch hatte sie ihre Schwangerschaft in einem Video aus ihrem Musikstudio öffentlich gemacht.

Coming-out zum Jahreswechsel 2012 auf 2013

Jodie Foster war einst der Prototyp des Hollywood-Kinderstars. Mit 13 Jahren spielte sie an der Seite Robert De Niros in "Taxi Driver" eine minderjährige Prostituierte. Damit holte sie die erste von insgesamt fünf Oscar-Nominierungen. 1988 verkörperte sie in dem Film "Angeklagt" ein Vergewaltigungsopfer und gewann damit den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Die zweite Trophäe folgte für ihre Rolle als junge FBI-Agentin Clarice Starling in dem Psycho-Thriller "Das Schweigen der Lämmer" (1992). Vor zwei Jahren war Foster für ihre Nebenrolle als queere Schwimmtrainerin in der Filmbiografie "Nyad" nominiert (queer.de berichtete).

Foster hat den größten Teil ihres Privatlebens aus der Öffentlichkeit herausgehalten – insbesondere im Hinblick auf ihre Söhne und die Beziehung zu Alexandra Hedison. Zuvor war sie bis 2008 mit Cydney Bernard zusammen. Erst zum Jahreswechsel 2012 auf 2013 hatte sie öffentlich über ihre Beziehung mit einer Frau gesprochen (queer.de berichtete). (cw/spot)

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