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Archivbild: Partytruck beim Berliner CSD (Bild: Jörg Kanngießer / wikipedia)

Die Linke unterstützt als erste Partei auf Bundesebene die Bewerbung des Berliner CSD e.V. um die Ausrichtung der WorldPride 2032 in Deutschland. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag war auf dem jüngsten Bundesparteitag der Partei in Potsdam auf Initiative von Die Linke queer eingebracht worden und hatte genügend Unterstützer*­innen unter den Delegierten gefunden. Der Antrag ging zunächst an den Parteirat, dem nun auch der Parteivorstand zugestimmt hat.

In einer Pressemitteilung sprach Bundessprecher Daniel Bache von einem "wichtigen Erfolg für Die Linke queer". Sollte der Berliner CSD-Verein den Zuschlag bekommen, hätte das nach seinen Worten Strahlkraft weit über Berlin hinaus. "In Zeiten, in denen die AfD die Umfragen im Bund und in einzelnen Ländern anführt, wäre eine WorldPride in Deutschland das richtige Signal zur richtigen Zeit", so Bache weiter. Wörtlich fügte er hinzu: "Beatrix von Storch soll ertragen müssen, wie die WorldPride durch die deutsche Hauptstadt zieht!"

Parteivorstandsmitglied Luca Renner verwies auf die diesjährige Human Rights Conference zum Welt-CSD in Amsterdam, die sich unter anderem mit gewerkschaftlichen Themen sowie mit Armut und Wohnungslosigkeit befasse und Gruppen in den Fokus rücke, die sonst oft übersehen würden – etwa asexuelle, polyamoröse oder Fetisch-Communitys. "Dahinter darf eine WorldPride in Deutschland nicht zurückfallen. Sie muss die Teile der queeren Communities berücksichtigen, die marginalisiert sind oder denen es besonders dreckig geht", sagte Renner.

Unterstützung für die WorldPride-Bewerbung des Berliner CSD e.V. kommt auch aus anderen Parteien: Die Hauptstadt-CDU unterstützt die Ausrichtung in ihrem Regierungs­programm (queer.de berichtete). (cw)

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