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  • 03. November 2006 10 2 Min.

Jerusalem (queer.de) - Jerusalems Polizeipräsident Ilan Franco hat angekündigt, dass die homophoben Proteste keinen Einfluss auf die Genehmigung der für nächsten Freitag geplanten CSD-Parade haben würden. Mit diesem Machtwort widersprach er zuvor öffentlich geäußerten Bedenken von verschiedenen Polizisten, die sagten, bei vermehrten Anti-CSD-Demonstrationen müsste die Parade wegen der Gefährdung der öffentlichen Ordnung verboten werden. Homo-Gruppen hatten wiederholt die Polizei kritisiert, sie würde die seit drei Tagen andauernden gewalttätigen Demonstrationen ultraorthodoxer Juden noch anheizen, wenn sie ein Verbot der Parade von den Protesten abhängig machten. Franco sagte auch, er habe in Gesprächen mit Rabbis die CSD-Strecke und Einschränkungen besprochen. Diese hätten aber die Parade rundweg abgelehnt. Bislang ist der CSD noch nicht endgültig genehmigt worden.
Ultraorthodoxe protestieren weiter, Angriffe auf Synagogen
Auch gestern Abend haben wieder 1.000 ultraorthodoxe Juden in Jerusalem gegen die Parade protestiert. Sie wollten Hauptstraßen blockieren, wurden aber von berittenen Polizisten daran gehindert. Dabei warfen die Demonstranten Steine und Feuerwerkskörper auf die Beamten. In der Siedlung Eli im Westjordanland wurde unterdessen eine kleine Bombe mit der Aufschrift "Sodomiten raus" gefunden. Radikale Homo-Aktivisten haben als Revanche offenbar Synagogen in Tel Aviv beschädigt. Eine wurde mit der Drohung "Wenn wir nicht in Jerusalem marschieren dürfen, dann dürft ihr nicht in Tel Aviv herumlaufen" beschmiert. Bei einer anderen sind die Fensterscheiben mit Steinen eingeworfen worden. (dk)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 03.11.2006, 15:41h
  • Ja Klasse!

    Diese dämlichen Religionsspinner sorgen doch überall nur für Streit, Krieg und Gewalt.
    Religionen mit solchen Auswüchsen gehören verboten!

    Religionsfreiheit kann doch nicht solche Taten rechtfertigen!
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#2 hwAnonym
  • 03.11.2006, 20:41h
  • ach, ich würde die nicht radikale nennen.
    der normale durchschnittsschwule sollte eigentlich immer traditionsverbunden sein.
    eine sehr angenehme art, quasi wertkonservativ, hinzuweisen, dass die klagemauer der schwulen-bewegung stonewall heißt.
    und wenn sich da das eine oder andere steinchen auch in bewegung setzt zeugt das nur vom traditionsbewußtsein dieser
    menschen. der tempel wurde übrigens durch die römer zerstört.
    wenn der irrsinn dort weitergeht, wird´s diesmal die umsetzung der amerikanischen greater middle east politik nach fahrplänenen durchgeknallter trotzkisten in washington sein.
    schön, dass das auch immer mehr israelis so sehen.

    www.guardian.co.uk/usa/story/0,,1938434,00.html
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#3 redforceAnonym
  • 03.11.2006, 22:58h
  • Radikale Homo-Aktivisten... sowas gibt's? Nicht schlecht. Vielleicht haben die Gewalttäter ja Respekt vor Gegengewalt...
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