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Mitglieder von AfroDiaspora 2.0 (Bild: AfroDiaspora 2.0)

Der Verein AfroDiaspora 2.0 ist mit dem Münchner Förderpreis "Münchner Lichtblicke" in der Kategorie Einrichtung ausgezeichnet worden. Wie die Landeshauptstadt München mitteilte, würdigte die Jury den Verein für seinen intersektionalen Ansatz für Schwarze und queere Communitys. AfroDiaspora 2.0 organisiert sich demnach aus der Community heraus und trägt sich ehrenamtlich; er schafft sichere Räume für Schwarze Menschen in München und stärkt ihre kulturelle Sichtbarkeit.

Insgesamt vergab die Stadt drei Hauptpreise und zwei lobende Erwähnungen für Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt in München. Die mit insgesamt 11.000 Euro dotierte Auszeichnung überreichte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD). Den Preis vergibt die Stadt seit 2002 gemeinsam mit dem Migrationsbeirat und der Lichterkette e.V. in den Kategorien Einzelperson, Projekt und Einrichtung.

In der Kategorie Einzelperson wurde Marian Offman geehrt, der sich als Beauftragter für den interreligiösen Dialog für Brücken zwischen Glaubensgemeinschaften einsetzt und die Charta des interreligiösen Dialogs initiierte. Den Projektpreis erhielt der Kartentausch des Bündnisses "offen!", das Guthaben von Bezahlkarten in Bargeld umwandelt und so Teilhabe im Alltag von Geflüchteten erleichtert.

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Lobend erwähnt wurden zudem das Projekt Queer BIPoCs Munich, das seit 2023 geschützte Räume für queere Menschen of Color schafft, sowie das Filmprojekt "Heute wird es anders" von stabil e.V., das Jugendliche, Anwohnende und Polizei ins Gespräch bringt.

Bürgermeisterin Dietl erklärte: "Wer in unserer Stadt lebt, gehört vom ersten Tag an dazu. Zusammenhalt entsteht nicht von selbst, Vielfalt ist eine tägliche Aufgabe." Peter Probst vom Vorstand der Lichterkette e.V. sagte: "Wir werden Trump und Putin nicht aufhalten können, aber wir können dafür sorgen, dass das Zusammenleben in unserer Stadt weiter friedlich bleibt und noch respektvoller wird." (cw)

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