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- 03. November 2006 1 Min.
Köln (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) warnt die Große Koalition davor, bei Homo-Projekten weiter zu kürzen. Dem LSVD lägen einer Pressemitteilung nach Informationen vor, dass die Bundesregierung im kommenden Jahr für den Etat für die Förderung von Projekten zum Thema gleichgeschlechtliche Lebensweisen stutzen wolle. Dieser ist im Haushalt des Familienministeriums von Ursula von der Leyen (CDU) angesiedelt. LSVD-Sprecher Manfred Bruns nannte die befürchteten Kürzungen "unverantwortlich und kurzsichtig": "Der LSVD ist der Auffassung, dass im Bundeshaushaltsplan sowieso viel zu wenig Mittel für schwullesbische Projektarbeit eingeplant sind. Wir halten vielmehr eine Erhöhung für die Förderung schwullesbischer Projektarbeit für angemessen", argumentiert Bruns. Bei den Projekten gehe es um "Wertevermittlung, Respekt- sowie Informationsarbeit". Würden die Mittel abgesenkt, führe das zu einer Zunahme der Homosexuellenfeindlichkeit. (pm/dk)














Natürlich besteht die Gefahr, dass bei weniger Aufklärung die antischwule Gewalt und Vorurteile noch weiter steigen - aber glaubt wirklich irgendjemand, dass das der Union nicht egal (oder vielleicht sogar erwünscht) ist.