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Matthias Steuckardt erhält den Rainbow Award 2026 (Bild: LSU)

Eine Woche vor der großen Demoparade zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat in Schöneberg das 32. Lesbisch-schwule Stadtfest begonnen. Zehntausende Besucher*­innen werden am Samstag und Sonntag im Regenbogenkiez am Nollendorfplatz und rund um die Motzstraße erwartet.

Auf sechs Bühnen treten seit dem Vormittag Musiker*­innen und andere Künstler*­innen auf, es gibt Reden und politische Talkrunden. Fast alle Kneipen und Bars haben in den Straßen geöffnet und Tresen vor die Türen gestellt. Abends verwandeln sich die vollen Straßen in Open-Air-Partys.

Die offizielle Eröffnung erfolgt am Samstagnachmittag um 16:40 Uhr unter anderem durch den früheren Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) als Schirmherrn. Anschließend diskutieren auf der Bühne die muslimische Frauenrechtlerin Seyran Ates, die Musikerin Luci van Org und die kurdische trans Frau Berfin Celebi.

Im Anschluss an die Talkrunde wird gegen 18 Uhr der Rainbow Award 2026 verliehen – in diesem Jahr an den CDU-Politiker Matthias Steuckardt "für 20 Jahre queeres Engagement". Der ehemalige LSU-Landeschef ist seit 2021 Sozialstadtrat des Bezirks Tempelhof-Schöneberg und seit 2023 auch stellvertretender Bezirksbürgermeister. (cw/dpa)

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