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Geschäftsmodell

"Doppelgänger" von Timothée Chalamet sorgt auf OnlyFans für Aufmerksamkeit

Auf Social Media gibt es derzeit viel Hype über OnlyFans-Model Eddie Veyro, der seine vage Ähnlichkeit mit Hollywood-Schauspieler Timothée Chalamet geschäftstüchtig nutzt.


Timothée Chalamet (li.) und sein "Doppelgänger" Eddie Veyro (Bild: Nine Stars / wikipedia, callmeeddiev)

Ein amerikanisches Content-Model namens Eddie Veyro hat auf der Plattform OnlyFans durch seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Timothée Chalamet Aufmerksamkeit erregt. Eddie, der als Chalamets "Doppelgänger" bezeichnet wird, bietet auf der Plattform kostenpflichtige, freizügige Inhalte an. Durch Videos und Postings in den sozialen Medien, in denen die optische Ähnlichkeit zum Hollywood-Star im Mittelpunkt steht, konnte der Creator eine beachtliche Reichweite und Abonnentenzahl aufbauen – nach eigenen Angaben hat er dadurch 20.000 Follower*innen gewonnen und hat jetzt 100.000 Abonnent*innen, die jeweils 9,99 Dollar (8,70 Euro) für einen Monatszugang ausgeben. Auch ein Jahresabo für rund 84 Dollar (73 Euro) wird angeboten.

Der Hype um Eddie reiht sich ein in ein bekanntes Phänomen der Netzkultur, bei dem Lookalikes prominenter Persönlichkeiten die Aufmerksamkeit auf Erwachsenenplattformen wie OnlyFans gezielt als Geschäftsmodell nutzen. Das Wort Doppelgänger ist dabei etwas weit gewählt, wie viele schwule Blogs bemerken. Eine queere Nachrichtenseite aus Großbritannien titelte etwa: "Gay-OnlyFans-Star geht viral, weil er Timothée Chalamet entfernt ähnlich sieht".

Eddie greift die Ähnlichkeit zum "Call Me By Your Name"-Darsteller über Kurzvideos auf Plattformen wie TikTok und Instagram auf, in denen er das Aussehen und typische Posen des Schauspielers imitiert. Sein Kalkül: Wenn nur ein kleiner Teil der neuen Fans sein kostenpflichtiges OnlyFans-Profil abonniert, hat sich die Aktion schon gelohnt.

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"Ich wollte einfach mehr Geld durch eine andere Arbeit verdienen"

In seiner Biografie auf OnlyFans schreibt Eddie etwa: "Die Vorstellung eines Timothée-Lookalikes hat dich hierhergebracht. Was jetzt passiert, ist voll und ganz Eddie V." Gegenüber der britischen "Daily Mail" sagte er: "Ich hatte keine Ahnung, dass das so schnell wachsen würde. Ich wollte einfach mehr Geld durch eine andere Arbeit verdienen. Nach einem Jahr dachte ich dann: 'Oh mein Gott, das ist wirklich riesig, also muss ich es professioneller aufziehen.' Mittlerweile ist es fast mein Vollzeitjob."

Das britische Boulevardblatt zitierte auch eine Quelle aus dem Umfeld von Chalamet. Demnach wisse der Hollywood-Star von seinem "Doppelgänger" – und es sei ihm "unangenehm", mit dem Horizontaldarsteller verwechselt zu werden. "Seine Sorge gilt nicht Eddies Sexualität oder seinem Publikum. Es ist einfach die Möglichkeit, dass Leute ihn fälschlicherweise mit Inhalten in Verbindung bringen, die er nicht erstellt oder genehmigt hat", sagte der Insider demnach. (cw)

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