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Rock, Punk, irischer Folk und Jazz
Wallis Bird: Trauer als Form von Liebe
Im Oktober tourt die queere Musikerin Wallis Bird mit ihrer Band durch zehn Städte in Deutschland und Österreich, im Gepäck ihr siebtes Studioalbum "I Can See Your House From Here", das parallel zur Tour erscheint.

Wallis Bird lebt mit ihrer Partnerin in Berlin und engagiert sich seit Langem für Frauen und Transrechte sowie gegen Rassismus und Ungerechtigkeit (Bild: Rory Grubb)
- 10. August 2026, 09:24h 2 Min.
Nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit mit der Neoklassikband Spark und dem Album "Visions Of Venus" widmet sich Wallis Bird 2026 wieder ihrem Soloprojekt. Im Oktober tourt sie mit ihrer Band durch zehn Städte in Deutschland und Österreich, im Gepäck ihr siebtes Studioalbum "I Can See Your House From Here", das parallel zur Tour erscheint.
Das Album entstand in einem alten Bauernhaus bei Berlin und verhandelt Verlust, Trauer und Gemeinschaft als eng miteinander verwobene Erfahrungen. Wallis Bird beschreibt Trauer darin als eine Form von Liebe und plädiert dafür, sich in Zeiten gesellschaftlicher Zerrissenheit nicht abzuwenden, sondern Nähe zuzulassen und Gemeinschaft zu suchen.
Musik seit Kindheitstagen

Wallis Bird ist im Oktober auf Deutschlandtour
Für die Musikerin ist das Private politisch, ihre Songs entstehen aus persönlichen Erfahrungen, die zugleich kollektive Fragen berühren.
Wallis Bird macht Musik, seit sie denken kann, mit zwei Jahren schenkte ihr Vater ihr die erste Gitarre. Ihr unverwechselbarer Klang geht auch auf einen Unfall in ihrer Kindheit zurück. Als Einjährige verlor sie bei einem Unfall mit einem Rasenmäher alle Finger der linken Hand, vier konnten wieder angenäht werden. Seither spielt sie eine Rechtshändergitarre seitenverkehrt und ohne kleinen Finger, ein Stil, der ihren Sound bis heute prägt. In ihren Stücken verbinden sich Elemente aus Rock, Punk, irischem Folk und Jazz mit ihrer markanten, rauen Stimme. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit zwei Irish Meteor Awards und dem deutschen Musikautor*innenpreis in der Kategorie Rock/Pop.
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Wallis Bird lebt mit ihrer Partnerin in Berlin und engagiert sich seit Langem für Frauen und Transrechte sowie gegen Rassismus und Ungerechtigkeit. Auch auf der Bühne bleibt sie ihrer Haltung treu, ihre Konzerte versteht sie als Orte des Austauschs und der Verbundenheit zwischen Publikum, Band und Community. (dd/pm)
01.10.2026 – Münster, Gleis 22
02.10.2026 – Hamburg, Nochtspeicher
03.10.2026 – Hannover, Pavillon
04.10.2026 – Berlin, Lido
07.10.2026 – Dresden, Beatpol
08.10.2026 – Leipzig, Naumanns Tanzlokal
09.10.2026 – Salzburg (AT), Rockhouse
10.10.2026 – Wien (AT), Flucc
11.10.2026 – München, Substanz
13.10.2026 – Freiburg, Jazzhaus
14.10.2026 – Mannheim, Alte Feuerwache
15.10.2026 – Köln, Helios 37
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