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18. August in der Columbiahalle

Nach CSD-Anschlag: Benefizkonzert mit Grönemeyer und Co.

Große Stars singen kommende Woche bei einem Benefizkonzert im Gedenken an den CSD-Anschlag in Berlin für den guten Zweck.


Herbert Grönemeyer bei einem Konzert im Februar (Bild: IMAGO / Berlinfoto)

Als Reaktion auf den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) am Wochenende vor zwei Wochen organisiert der Rapper Baran Kok gemeinsam mit prominenten Musiker*­innen ein Solidaritäts-Konzert. Unter dem Motto "Fresse auf für queere Freiheit" soll am 18. August in der Berliner Columbiahalle ein Zeichen gegen queer­feindliche Gewalt, Hass und Einschüchterung gesetzt werden. Tickets sind für 40 Euro erhältlich.

Das Line-up & Moderation

Das Event bringt ein hochkarätiges, genreübergreifendes Aufgebot auf die Bühne. Neben Initiator Baran Kok steht unter anderem der Bochumer Superstar Herbert Grönemeyer auf der Bühne, der sich seit Jahrzehnten intensiv für Vielfalt, Toleranz und demokratische Werte engagiert. Auch dabei: Badmómzjay, Juju, Ikkimel, Blond, Apsilon, Domiziana und Ceren. Durch den Abend führt die Berliner Drag-Ikone Barbie Breakout.

Instagram | Nach dem CSD-Anschlag in Berlin hatte sich auch Herbert Grönemeyer geäußert
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Der Anschlag richte sich "gegen die Freiheit, ohne Angst sichtbar zu sein, gegen Vielfalt und gegen das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben", erklärte Baran Kok. Zwar könne Musik das Geschehene nicht ungeschehen machen. "Aber sie kann Menschen zusammenbringen. Sie kann Haltung zeigen, Räume schaffen und aus Anteilnahme konkrete Solidarität werden lassen", so Kok.

Wohin die Spenden gehen

Die Erlöse des Abends fließen direkt in queere Infrastruktur und Schutzräume. So wird ein Wohnprojekts für queere Kinder und Jugendliche sowie juristische Hilfe und Beratungsangebote für LSBTI*-Geflüchtete durch die Schwulenberatung Berlin unterstützt.

Außerdem sollen Einnahmen an CSD-Initiativen im ostdeutschen ländlichen Raum fließen, wo Strukturen für queere Sichtbarkeit fehlenden Mitteln zu kämpfen haben. Erst kurz nach dem Anschlag auf den CSD Berlin wurde etwa bekannt, dass Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) dem CSD im knapp 90 Kilometer von Berlin entfernten Rathenow rigoros die Mittel gestrichen habe (queer.de berichtete). (cw)

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