https://queer.de/?5915
- 10. November 2006 1 Min.
Singapur (queer.de) - Der Stadtstaat Singapur will Oral- und Analsex für Heterosexuelle künftig erlauben, homosexuelle Handlungen sollen aber weiterhin grundsätzlich verboten bleiben. Das hat die Regierung gestern auf ihrer Website bekannt gegeben. Die Änderungen sind das Ergebnis einer dreijährigen Prüfungsprozesses, der die Gesetzgebung des Landes an die gesellschaftlichen Veränderungen anpassen sollte. Die Homo-Gruppe People Like Us kritisierte das Vorhaben scharf: "Wenn die Regierung eine offene, alle einschließende Gesellschaft aufbauen will, sollte sie Vorurteile und Diskriminierung hinter sich lassen und nicht ein Verbot nur der Symbolkraft wegen beibehalten", so die Gruppe in einer Pressemitteilung. Auf Homo-Sex stehen derzeit bis zu zwei Jahre Haft. Das Gesetz wird aber nur selten angewandt. (dk)














Wahrscheinlich würde man eher KZ's für Schwule einrichten, wie es ein Jude in Israel forderte ...
www.taz.de/pt/2006/11/10/a0170.1/text