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CSD Neustrelitz
Drese zum CSD: Lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen
- 15. August 2026, 18:46h 1 Min.
Mecklenburg-Vorpommers Sozialministerin Stefanie Drese hat beim Christopher Street Day in Neustrelitz die Solidarität der Landesregierung mit den Teilnehmenden betont. Die Regierung stehe an der Seite der Community, sagte die SPD-Politikerin. "Toleranz und Gleichberechtigung sind schließlich keine freundlichen Bitten. Sie sind Werte, die wir als Politik, als Staat, entschlossen verteidigen müssen."
Drei Wochen nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD setze Mecklenburg-Vorpommern in Neustrelitz ein entschlossenes Zeichen für Freiheit, Vielfalt und ein selbstbestimmtes Leben, teilte das Sozialministerium mit. "Dieser CSD ist heute nicht nur ein Gedenk- und Demonstrationstag, sondern auch ein Symbol unserer Freiheit und Ausdruck unserer Entschlossenheit und Solidarität", sagte Drese.
Drese betonte, der Anschlag wirke weit über Berlin hinaus. "Wer heute queere Sichtbarkeit lebt, lebt leider nicht mehr überall selbstverständlich sicher." Heruntergerissene Regenbogenflaggen, Angriffe auf queere Einrichtungen und CSDs unter massivem Polizeischutz seien keine Einzelfälle. Der Anschlag in Berlin habe auf erschütternde Weise gezeigt, dass die Eskalation eine neue Dimension erreichen könne.
Drese sagte, sie habe deshalb auch großen Respekt vor allen, die trotzdem nach Neustrelitz gekommen seien. "Das zeigt: Wir geben nicht nach. Wir räumen Extremisten, Radikalen und Menschen, die unsere freiheitliche Gesellschaft zerstören wollen, keinen Raum ein. Wir lassen uns weder unser freies Leben noch unsere Liebe nehmen." (dpa)
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