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120 Events, 7 Tage

Berlin lädt zum 12. Pop-Kultur Festival

Sieben Tage lang verbindet das Pop Kultur Festival Konzerte und Clubmusik mit Diskussionen, Performances und Filmvorführungen. Die meisten Programmpunkte finden am 28. und 29. August auf dem Gelände der Kulturbrauerei statt.


Das Pop Kultur Festival verbindet in Berlin Musik, Performances und gesellschaftliche Debatten

Vom 24. bis 30. August 2026 bringt das Pop Kultur Festival rund 120 Veranstaltungen in verschiedene Berliner Kieze. Queere Musik, feministische Debatten, Performance, Film und Basketball prägen das Programm.

Sieben Tage lang verbindet das Pop Kultur Festival Konzerte und Clubmusik mit Diskussionen, Performances und Filmvorführungen. Die meisten Programmpunkte finden am 28. und 29. August auf dem Gelände der Kulturbrauerei statt.

Dort treten unter anderem das schwedische Quartett Boko Yout, die Postpunkband Deutsche Laichen sowie Toxe mit avantgardistischem Clubsound auf. Zum Programm gehören außerdem Rosa Anschütz, Sassy 009, VAVUNETTHA, deBasement, PVA, Sorvina, Eva Bottega und gugol maps.

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Basketball, Film und feministische Fankultur


Göksu Kunak

Die kostenfrei zugängliche Çaystube auf dem Hof der Kulturbrauerei wird erneut zum Treffpunkt für queere und postmigrantische Perspektiven. Das von Yeşim Duman kuratierte Programm umfasst Auftritte von Dis Fig, Sodomland, Lingua Erotika und Dornika the Poet sowie DJ Sets von Senu und DJ Lesch.

Direkt gegenüber der Çaystube kommt auch der Sport ins Spiel. Als Teil des Kulturprogramms zum FIBA Women's Basketball World Cup 2026 entsteht gemeinsam mit der Initiative "HereToHoop" ein frei zugänglicher Basketballcourt. Er gehört zum Format "Full Court Femme".

Das Programm verbindet Sport und Popkultur mit einer Performance von Göksu Kunak und mehreren Gesprächen. Dr. Ireti Amojo spricht über Female Fandom, die ALBA Spielerin Deeshyra Thomas über die gesellschaftliche Kraft des Basketballs. Thomas ist zudem Protagonistin des Films "The Color of Strength", der beim Festival gezeigt wird.

Bereits am Montag und Dienstag, dem 24. und 25. August, beginnt das Diskursprogramm. In "Candy Girls & Billige Plätze" sprechen Sonja Eismann und Rike van Kleef über feministische Perspektiven auf Pop, weibliche Fankulturen sowie Machtverhältnisse und Ungleichheiten in der Musikbranche.


Drag Kings Beyefendi und Lilith the Quing

Das Panel "Empowerment vs. Reproduktion? Queer­femi­nistischer Rap, Hyperpop und die Debatten um explizite Popkultur" fragt mit Mariybu, Nebouu D'diaye und Julia Gröschel, warum explizite Inhalte queerer und weiblicher Artists anders bewertet werden als die von Männern und wie Pop gesellschaftliche Normen verhandelt.

Mit "LORECORPS" zeigt Anan Fries im Kino Arsenal einen Live Essay zwischen Computerspiel, Performance und Konzert. In der migas listening bar laden die Dragkings Beyefendi und Lilith the Quing zum "Queer Pop Bingo". Am Mittwoch spielt außerdem Avalon Emerson & the Charm im silent green. (dd/pm)

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