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Erleichterung

CSD Bremen kann wie geplant auf vollständiger Route ziehen

Vor wenigen Tagen herrschte noch Alarmstimmung beim CSD Bremen: Wegen fehlender Ressourcen bei der Polizei müsse man möglicherweise die Route kürzen. Jetzt kommt die Entwarnung.


In Bremen kann am Samstag die CSD-Demo wie geplant abgehalten werden (Bild: CSD Bremen e.V.)

Aufatmen bei den CSD-Organisator*innen in Bremen: Der Christopher Street Day am kommenden Samstag kann wie ursprünglich geplant durch die Innenstadt und das Viertel ziehen. Befürchtungen über eine kurzfristige Verkürzung der Demostrecke haben sich damit zerschlagen.

Wenige Tage vor der Demonstration stand eine Streckenkürzung im Raum (queer.de berichtete). Der Verein CSD Bremen hatte öffentlich gemacht, dass die Polizei aufgrund von Kapazitäts- und Ressourcenengpässen möglicherweise nicht die gesamte Route absichern könne. Die Organisator*innen forderten daraufhin schnelles Handeln und eine politische Lösung vom Bremer Senat. Am Veranstaltungstag finden in der Hansestadt zeitgleich weitere Großereignisse statt, darunter etwa ein Fußballspiel im Weser-Stadion.

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Polizei und Innenressort geben grünes Licht

Wie die Behörden und der CSD Bremen inzwischen bestätigten, sind die Abstimmungen und Sicherheitsplanungen abgeschlossen: Die Einsatzkräfte sichern die volle Distanz ab. Der CSD wird genau wie im letzten Jahr am Samstag um 12 Uhr am Altenwall starten und am Kundgebungsplatz rund um die Kunsthalle und das Theater am Goetheplatz enden.

Der CSD Bremen begrüßte die Klärung und betonte, wie wichtig die unverkürzte Sichtbarkeit im öffentlichen Raum gerade jetzt sei. "Wir gehen gemeinsam auf die Straße, wir zeigen Präsenz und wir machen unsere Forderungen sichtbar", erklärte der CSD-Verein enthusiastisch.

Unter dem Motto "Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark" werden am Samstag Zehntausende Demonstrierende erwartet, um lautstark für gleiche Rechte, Selbstbestimmung und gegen Queerfeindlichkeit einzustehen. Beim letztjährigen CSD nahmen nach Angaben der Veranstaltenden rund 29.000 Menschen an der Demonstration und Kundgebung teil. (dk)

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