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- 12. November 2006 1 Min.
London (queer.de) - Der britische Popstar Elton John will organisierte Religion am liebsten verbieten: "Ich denke, Religion hat immer versucht, Hass auf die homosexuellen Menschen zu richten", sagte John in einem Interview mit der Londoner Zeitung "Observer". "Religion fördert Hass und Verachtung gegen Schwule", so der Popstar. Dabei kenne er so viele homosexuelle Männer und Frauen die ihre Religion zutiefst liebten. "Organisierte Religion scheint nicht zu funktionieren. Sie macht aus den Menschen hasserfüllte Lemminge und ist nicht wirklich mitfühlend." Elton John warf den Führern der verschiedenen Religionen vor, nichts gegen die derzeitigen Konflikte und Spannungen in der Welt zu tun. "Warum haben sie kein Konklave? Warum kommen sie nicht zusammen?" Der Popmusiker räumte aber ein, dass auch in seinem Metier der Schwung der Friedensbewegung aus den sechziger Jahre verloren gegangen sei. "Musiker erreichten Menschen, indem sie hinausgingen und Friedenskonzerte gaben. Heute scheint es das nicht mehr zu geben. Wenn John Lennon heute noch leben würde, würde er die Bewegung mit aller Macht führen." (cw)














