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HBO-Serie

Nicholas Hoult verlässt "Harry Potter" – Kit Harington ersetzt ihn

Überraschende Umbesetzung bei "Harry Potter": Nicholas Hoult steigt aus, Kit Harington übernimmt die Rolle des Gilderoy Lockhart. Hoult war erst vor wenigen Wochen für die Rolle bestätigt worden – und dafür bereits von Fans kritisiert worden.


Nicholas Hoult (li.) zieht sich von "Harry Potter" zurück, Kit Harington ersetzt ihn (Bild: Harald Krichel / wikipedia, Gage Skidmore / flickr)

Bei der neuen "Harry Potter"-Serie von HBO kommt es noch vor dem Start zu einer Umbesetzung bei der zweiten Staffel. Nicholas Hoult (36) wird die Rolle des Gilderoy Lockhart nicht übernehmen. Stattdessen schlüpft Kit Harington (39), bekannt als Jon Snow aus "Game of Thrones", in die Rolle des eitlen Hogwarts-Professors. Das berichtet das Branchenmagazin "Variety".

Offiziell stecken Terminkonflikte dahinter

Hoult war erst Anfang August für die Rolle bestätigt worden. Seinen Ausstieg begründet "Deadline" mit Terminkonflikten bei zwei anderen Projekten. Die Produktionsplanung der zweiten Staffel habe sich offenbar nicht mit seinen bestehenden Verpflichtungen vereinbaren lassen.

Seine Besetzung in der Serie stieß bei Fans des Schauspielers aber auch auf heftigen Gegenwind. Grund ist die Beteiligung von "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling, die wegen ihrer transfeindlichen Äußerungen seit Jahren in der Kritik steht. Ein Fan-Account von Hoult kündigte sogar an, vorerst keine Beiträge über den Schauspieler zu veröffentlichen. Hoult hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach queere Rollen übernommen, etwa im Film "The Single Man" oder der Fernsehserie "Skins – Hautnah".

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Für Harington ist die Figur nicht völlig neu. Er hat Gilderoy Lockhart bereits gesprochen – und zwar in den 2025 erschienenen "Harry Potter"-Hörbücher in der Full-Cast-Version. Nun wird er den Professor erstmals auch vor der Kamera verkörpern.

J. K. Rowling hatte in den letzten Jahren die Existenz von trans Menschen immer wieder angezweifelt und trans Frauen etwa als "Männer" oder "Verbrecher" verunglimpft. Letztes Jahr rief sie zum Boykott einer britischen Kaufhauskette auf, weil diese trans Menschen beschäftigt (queer.de berichtete). Dabei verbreitet Rowling auch immer wieder weitere Fakenews über trans Menschen – etwa, dass die Nazis nie Bücher über die trans Identität verbrannt hätten (queer.de berichtete). Zudem fördert die Dollarmilliardärin Kampagnen, mit denen insbesondere die Rechte von trans Frauen eingeschränkt werden sollen. (dk)

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