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Vorerst letztes Konzert

Ariana Grande sagt ihren Fans tränenreich ade

Nach 41 Konzerten ist Schluss: Ariana Grande hat ihre "Eternal Sunshine Tour" in London beendet und dabei sichtlich mit den Tränen gekämpft. Was die Sängerin danach vorhat, hatte sie schon Wochen zuvor angekündigt.


Ariana Grande nimmt sich eine Auszeit (Bild: Universal Music)

Ariana Grande (33) hat ihre "Eternal Sunshine Tour" beendet. Am Dienstagabend spielte die Sängerin in London ihr letztes Konzert, die 41. Show. Gestartet war die Tour am 6. Juni im kalifornischen Oakland, danach folgten Termine in den USA und in Montreal, zum Abschluss zehn Abende in Serie in London.

Beim Finale wandte sich die 33-Jährige kurz an das Publikum. Wie ein Video des X-Accounts Pop Base zeigt, kämpfte sie dabei sichtbar mit der Fassung.

"Ohne komplett loszuschluchzen"

"Das war eine der schönsten, außergewöhnlichsten Erfahrungen meines Lebens, und ich möchte meine Dankbarkeit einfach ausdrücken, ohne komplett loszuschluchzen", sagte Grande unter Tränen. "Aber wirklich, danke von ganzem Herzen. Es war so besonders, und ich werde diese Erfahrung immer in Ehren halten."

Dann kam sie auf ihr Publikum zu sprechen. "Ich habe die besten Fans der ganzen Welt, und das hatte ich schon immer." Sie liebe die Outfits, die Gesichter, sie liebe es, auf diese Weise mit den Menschen in Kontakt zu treten. "Danke für all eure Mühe, die das hier so besonders gemacht hat", sagte sie und schloss: "Ich liebe euch so sehr."

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Eine Pause, die lange geplant war

Dass es nach dem finalen Konzert der Tour erst einmal still um sie werden soll, war da bereits klar. Am 2. August hatte ihre Sprecherin mitgeteilt, dass die Sängerin sich danach aus der Öffentlichkeit zurückziehe (queer.de berichtete).

Sie freue sich darauf, die Tour gesund und glücklich auf einem Höhepunkt abzuschließen und danach eine wohlverdiente Pause von öffentlichen Auftritten zu machen, die zu endloser Beobachtung geführt hätten, hieß es in der Mitteilung.

Vorausgegangen war eine immer lautere Debatte über Grandes Gesundheit, die sich nach der Veröffentlichung ihres Musikvideos zu "Petal" am 31. Juli noch einmal verschärft hatte. So kommentieren besonders viele Menschen in den sozialen Netzwerken Grandes sehr dünnen Körper – ohne zu wissen, was dahintersteckt. Eine Welle an ungefragten Analysen und Ratschlägen veranlasste Grande dazu, die Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass man das Wohlbefinden eines Menschen nicht allein an seiner Silhouette ablesen könne.

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"Nichts Reaktives oder Impulsives"

Einen Tag nach der Ankündigung ihrer Sprecherin sprach die Sängerin bei ihrem Konzert im Chicagoer United Center selbst darüber. "Die Ankündigung von gestern war nichts Reaktives oder Impulsives", sagte sie. "Es ist etwas, das ich geplant hatte." Und zwar, wie sie hinzufügte, im Stillen und vor langer Zeit.

Folgen hat der Rückzug bereits. Bestätigt ist inzwischen, dass Grande nicht in der Neuinszenierung von Stephen Sondheims "Sunday in the Park with George" auftreten wird, die im kommenden Sommer im Londoner West End anlaufen sollte.

Ganz verschwindet sie trotzdem nicht. Im November kommt "Meine Frau, unsere Schwiegertochter und ich" in die Kinos, eine weitere Fortsetzung zu "Meine Braut, ihr Vater und ich", in dem Grande neben Ben Stiller und Robert De Niro zu sehen sein wird. (spot/dpa/cw)

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