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Die Tat ereignete sich direkt am Nollendorfplatz (Bild: Ingolf / wikipedia)

Die Berliner Polizei meldet einen weiteren queer­feindlichen Zwischenfall: Am Mittwochnachmittag kam es in Schöneberg zwischen einem 62-jährigen Mann und einem bislang unbekannten Tatverdächtigen zu einem Streit. Der Unbekannte habe den älteren Mann dabei homophob beleidigt und geschlagen.

Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Tatverdächtige kurz nach 16 Uhr auf dem Nollendorfplatz, also im Zentrum der queeren Community Berlins, den 62-Jährigen mit homo­sexuellenfeindlichen Äußerungen versehen und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Infolge des Schlages erlitt der Mann laut den Behörden eine Nasenverletzung und stürzte zu Boden. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Weitere Informationen zur Verletzung und zum mutmaßlichen Täter machte die Polizei bislang nicht.

Erst am Dienstabend war es in der Sonnenallee zu einem transfeindlichen Zwischenfall gekommen: Aus einer Personengruppe heraus soll ein bislang Unbekannter eine 18-jährige trans Frau transfeindlich beleidigt und mehrfach gegen den Kopf geschlagen haben (queer.de berichtete).

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Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)

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