Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?59418

Sandra Hüller (Bild: Elena Ternovaja / wikipedia)

Sandra Hüller übernimmt in ihrem nächsten großen Filmprojekt erneut eine Rolle als Mann. Wie die Produktionsfirma Komplizen Film mitteilte, wird die Schauspielerin in der Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs autobiografischem Buch "Arbeit und Struktur" den Schriftsteller selbst verkörpern. Regie führt Maria Schrader ("She Said", "Ich bin dein Mensch"), die gemeinsam mit Jan Schomburg auch das Drehbuch schreibt. Die Dreharbeiten sollen Anfang 2027 beginnen, Kinostart ist für 2028 in Deutschland, Frankreich und Italien geplant.

Herrndorfs Buch schildert die letzten Lebensjahre des Autors nach der Diagnose eines unheilbaren Hirntumors. Es entstand aus einem Blog, den der Schriftsteller ab 2010 veröffentlichte, und erschien 2013 posthum im Rowohlt Berlin Verlag. Bekannt wurde Herrndorf zuvor vor allem mit seinem queeren Roman "Tschick", der Geschichte einer Sommerreise zweier ungleicher Jugendlicher.

Für Hüller ist es nicht die erste männlich gelesene Rolle: Im Historiendrama "Rose" von Markus Schleinzer spielte sie eine Kriegsveteranin, die sich als Mann ausgab, um ein verlassenes Anwesen zu übernehmen (queer.de berichtete). Dafür wurde sie bei der 76. Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet (queer.de berichtete).

Zu ihrer neuen Rolle erklärte Hüller laut Mitteilung, Herrndorfs Schreiben lasse sie seit der ersten Begegnung nicht mehr los: "Seine Texte überraschen, verunsichern und trösten zugleich." Produziert wird der Film von Komplizen Film in Koproduktion mit Studiocanal, dem ZDF und Haut et Court. (cw)

-w-