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Nach rechtlicher Prüfung

Düsseldorf bekommt queere Ampeln


Symbolbild: Vielfalts-Ampel in Saarbrücken (Bild: Landeshauptstadt Saarbrücken)

In Düsseldorf sollen noch in diesem Herbst erstmals gleich­geschlechtliche Pärchen auf Ampeln zu sehen sein. Wie die "Rheinische Post" (Bezahlartikel) berichtet, gehen aus einer Informationsvorlage der Stadt Pläne hervor, wonach 36 Ampeln mit insgesamt 72 Signalfeldern mit entsprechenden Symbolen ausgestattet werden sollen.

Zu sehen sein sollen nach einer rechtlichen Prüfung sowohl schwule, lesbische als auch heterosexuelle Paare, die Hand in Hand laufen. Die neuen Ampelmotive sollen unter anderem an der Königsallee installiert werden, die Kosten belaufen sich laut Bericht auf rund 3.400 Euro.

Der Stadtrat hatte die Maßnahme bereits 2024 auf Antrag von SPD, Grünen und FDP beschlossen. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) hatte den Beschluss damals jedoch wegen rechtlicher Bedenken beanstandet und zugleich kritisiert, die Politik solle sich stärker auf zentrale Herausforderungen der Stadt konzentrieren statt auf Symbolpolitik. Laut "Rheinischer Post" hält Keller das Engagement für die queeren Ampelfiguren weiterhin für "unverhältnismäßig", betonte aber, die geplanten Symbole selbst störten ihn nicht.

FDP-Ratsfrau Christine Rachner verteidigte die Entscheidung für die Vielfalts-Ampeln: Auch kleine Zeichen für Offenheit und Akzeptanz hätten ihre Berechtigung – zumal der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin gezeigt habe, dass Anfeindungen gegen queere Menschen weiterhin ein Thema seien. (cw)

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