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Polizeibericht
Junge Schwule in Berlin-Mitte angegriffen
- 5. September 2026, 12:40h 1 Min.
In Berlin-Mitte sind zwei junge Männer am Freitagabend mutmaßlich aus homofeindlichen Motiven beleidigt und verletzt worden. Das teilte die Berliner Polizei am Samstag mit.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich ein 20-Jähriger gegen 19:30 Uhr gemeinsam mit seinem 22 Jahre alten Freund auf dem Dorothea-Schlegel-Platz auf, als ein bislang unbekannter Mann ihn offenbar aufgrund seines Aussehens und Verhaltens diskriminierte und beleidigte, wie die Polizei erklärte. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige den 22-Jährigen geschlagen haben. Anschließend flüchtete der Unbekannte in unbekannte Richtung.
Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat, wie bei Hasskriminalität üblich, die Ermittlungen übernommen. Nähere Angaben zum Angreifer wurden im Polizeibericht nicht gemacht.
Erst am Mittwoch war es im Berliner Regenbogenkiez zu einem homofeindlichen Zwischenfall gekommen: Auf dem Nollendorfplatz wurde ein 62-Jähriger von einem Unbekannten beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen (queer.de berichtete). Am Dienstag wurde eine 18-jährige trans Frau in der Sonnenallee transfeindlich beleidigt und mehrfach gegen den Kopf geschlagen (queer.de berichtete).
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)
















