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- 8. September 2026, 13:06h 1 Min.

Die Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Hassverbrechens in Pankow (Bild: Polizei Berlin / Youtube)
Am Montagabend wurde ein Jugendlicher in Berlin-Pankow verletzt und homosexuellenfeindlich beleidigt. Wie die Hauptstadtpolizei mitteilte, lief der 17-Jährige bisherigen Erkenntnissen zufolge gegen 20:30 Uhr die Kavalierstraße in Richtung Wolfshagener Straße entlang, als er ohne Vorwarnung von einem bislang Unbekannten von hinten angegriffen und zu Boden geschlagen worden sein soll. Dabei soll der Unbekannte den Jugendlichen homophob beleidigt haben und anschließend geflüchtet sein.
Der Jugendliche erlitt Verletzungen am Kopf und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen, weil es sich bei der Tat um ein queerfeindliches Hassverbrechen handeln könnte.
Erst am Freitagabend war ein 22-Jähriger, der in Berlin-Mitte mit seinem Freund unterwegs war, mutmaßlich aus homofeindlichen Motiven beleidigt und attackiert worden (queer.de berichtete).
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)














