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In "South America"
Für Donald Trump: TV-Serie "South Park" wird umbenannt
"South Park" wird vor dem Start der 29. Staffel in "South America" umbenannt – ein erneuter Seitenhieb gegen US-Präsident Donald Trump.

Donald Trump war eine der Hauptfiguren in der letzten Staffel von "South Park" – neben seinem Lebenspartner Satan (Bild: Comedy Central)
- 9. September 2026, 10:00h 3 Min.
Die Macher von "South Park" haben angekündigt, die erfolgreiche Animationsserie vor dem Start der neuen Staffel in "South America" umzubenennen. Die scherzhafte Aktion ist als Seitenhieb auf US-Präsident Donald Trumps (80) jüngsten Umbenennungswahn gedacht.
In einem X-Beitrag der erfolgreichen TV-Show hieß es im Vorfeld der neuen Staffel, dass die Sendung umbenannt werde. "Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in SOUTH AMERICA", verkündeten die Serienmacher auf dem Kurznachrichtendienst.
Reaktion auf Donald Trumps Umbenennungswahn
Die Schöpfer der Sendung bezogen sich dabei auf die Entscheidung der beiden Unternehmen, den Golf von Mexiko und den Ontariosee im Einklang mit der Verordnung des Präsidenten umzubenennen. Trump ließ zuletzt im Handelsstreit mit Kanada den Lake Ontario in "Lake America" umtaufen. Den Gulf of Mexico hatte er im Januar 2025 in "Gulf of America" umbenannt.
Dem X-Beitrag von "South Park" war auch ein Bild der Namensänderung der Serie beigefügt, auf dem das Wort "America" über "Park" geschrieben ist.
/ SouthParkFollowing their Emmy win for Outstanding Animated Program, South Park is making a big change. Creators Trey Parker & Matt Stone announce:
South America (@SouthPark) September 8, 2026
Inspired by the bravery and patriotism of Apple and Google, we are changing the name of South Park to SOUTH AMERICA. We especially want to pic.twitter.com/nRkNaoUSVp
Serie "South Park" startet in die 29. Staffel
Die TV-Show "South Park" kehrt bald mit den neuen Folgen zurück: Comedy Central und Paramount+ haben die 29. Staffel der Kultserie für den 16. September angekündigt. Die Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum läuft über Comedy Central sowie zeitnah im Streaming auf Paramount+. Die beiden Macher der oftmals gesellschaftskritischen und satirischen Animationsserie, Trey Parker (56) und Matt Stone (55), nehmen auch dieses Mal sicher kein Blatt vor den Mund.
Vergangene Staffel sorgten die Serienschöpfer unter anderem für Aufsehen, weil sie in den "South Park"-Folgen zeigten, wie US-Präsident Donald Trump mit dem Teufel ins Bett steigt (queer.de berichtete).
Später schwängert Trump sogar Satan (queer.de berichtete). Allerdings erhängt sich der Fötus noch in der satanischen Gebärmutter. Damit spielen die Serienmacher auf den Suizid des ehemaligen Trump-Vertrauten und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein an – inklusive der Information, dass auf den Ultraschall-Aufzeichnungen mysteriöserweise ein paar Minuten Videomaterial fehlen.
Trump-Regierung bezeichnet Serie als "viertklassig"
Auf die vergangene Staffel hat die Trump-Regierung bereits mit Kritik reagiert. Im Juli 2025 erklärte Trump-Sprecherin Taylor Rogers: "Die Sendung ist seit 20 Jahren nicht mehr relevant und überlebt nur mit einfallslosen Ideen in einem verzweifelten Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen", so Rogers. "Präsident Trump hat in sechs Monaten mehr geliefert als alle Präsidenten in der Geschichte unseres Landes. Keine viertklassige Sendung kann die Erfolgsserie von Präsident Trump beenden."
Die animierte Serie läuft bereits seit dem Jahr 1997 im Fernsehen. Immer wieder gibt es Kontroversen um die TV-Show, vereinzelte Folgen wurden bereits unter Verschluss genommen. (spot/cw)
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