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Polizeibericht
Queere Person in Berlin-Schöneberg attackiert
- 9. September 2026, 15:34h 1 Min.
Die Berliner Polizei meldet erneut einen queerfeindlichen Zwischenfall in der Bundeshauptstadt: Am Dienstagabend sollen in Schöneberg zwei unbekannte Personen eine queere Person angegriffen haben. Auf dem Gehweg der Motzstraße soll sich das Duo mit Hilfe eines E-Scooter an ihr 38-jähriges Opfer angenähert und dieses dann geschlagen haben. Die angegriffene Person, die laut Polizeimeldung "erkennbar der LSBTIQ+-Community angehört", erlitt dabei eine Gesichtsverletzung. Eine medizinische Behandlung lehnte sie aber ab.
Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts, weil es sich dabei um ein queerfeindliches Hassvebrechen handeln könnte. Weitere Informationen zu den Verdächtigen nannte die Polizei zunächst nicht.
Erst am Vortag meldete die Berliner Polizei bereits, dass ein 17-Jähriger in Pankow krankenhausreif geschlagen und homophob beleidigt worden sei (queer.de berichtete).
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)















