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Symbolbild (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Die Berliner Polizei meldet erneut einen queer­feindlichen Zwischenfall in der Bundeshauptstadt: Am Dienstagabend sollen in Schöneberg zwei unbekannte Personen eine queere Person angegriffen haben. Auf dem Gehweg der Motzstraße soll sich das Duo mit Hilfe eines E-Scooter an ihr 38-jähriges Opfer angenähert und dieses dann geschlagen haben. Die angegriffene Person, die laut Polizeimeldung "erkennbar der LSBTIQ+-Community angehört", erlitt dabei eine Gesichtsverletzung. Eine medizinische Behandlung lehnte sie aber ab.

Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts, weil es sich dabei um ein queer­feindliches Hassvebrechen handeln könnte. Weitere Informationen zu den Verdächtigen nannte die Polizei zunächst nicht.

Erst am Vortag meldete die Berliner Polizei bereits, dass ein 17-Jähriger in Pankow krankenhausreif geschlagen und homophob beleidigt worden sei (queer.de berichtete).

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (pm/cw)

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