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https://queer.de/?5964
  • 17. November 2006 9 1 Min.

Paris (queer.de) - Die französischen Sozialisten haben in einer Urwahl die ehemalige Umwelt- und Familienministerin Ségolène Royal zur Präsidentschaftskandidatin bestimmt. Die Wahlen finden im Frühjahr nächsten Jahres statt. Royal hatte vor wenigen Monaten für Aufruhr gesorgt, weil sie sich für Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ausgesprochen hat (queer.de berichtete). Derzeit gibt es in Frankreich nur den Pacte civil de solidarité, der Homo-Paaren eingeschränkte Rechte gewährt. Die moderate Sozialdemokratin setzte sich klar mit 61 Prozent gegen den früheren Finanzminister Dominique Strauss-Kahn (21 Prozent) und Ex-Premier Laurent Fabius (18 Prozent) durch. Die 53-järhige Royal versucht, die Sozialisten auch für Konservative wählbar zu machen. So fordert sie unter anderem Härte bei der Kriminalitätsbekämpfung und stellt die 35-Stunden-Woche in Frage. Ihr wahrscheinlicher Gegenkandidat ist der konservative Innenminister Nicolas Sarkozy, der ebenfalls auf "Law and Order"-Themen setzt. Er hatte sich im September gegen die Öffnung der Ehe ausgesprochen (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 madridEUAnonym
  • 17.11.2006, 19:47h
  • Ja, man kann sich der Euphorie über diese
    Frau nicht entziehen. So ähnlich ging es uns mit Zapatero, als er Präsident wurde, was nun nach fast drei Jahren Legislaturperiode einer gewissen Ernüchterung gewichen ist. Da aber nur sie uns jedoch weitgehende oder totale Gleichstellung verschaffen, sind eben nur sie für uns wählbar.
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#2 SvenAnonym
  • 18.11.2006, 13:16h
  • Naja, ihre Partei hat sie nominiert, jetzt müssen die Franzosen sie auch noch wählen und denn schauen wir mal, ob sie ihre Versprechen hält.
    Aber bis jetzt scheint sie wirklich gut zu sein.
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#3 seb1983
  • 18.11.2006, 15:53h
  • @madridEU

    habe mich über die Frau zwar bisher kaum informiert, man bekommt so ja auch nur mit dass sie es "allen recht machen" will.

    Zapatero scheint in Spanien seine Sache zumindest nicht schlecht zu machen (bei der Homoehe sogar sehr gut).

    Aber dieses "nur sie verschaffen uns volle Gleichberechtigung und sind daher wählbar" finde ich typisch schwul kurzsichtig.

    Beispiel: Sagen wir mal eine sogenannte Neoliberale Partei Deutschlands (hm wie könnte man das ablürzen *g*) legt eine Gesetzesvorlage vor nach der jeder Schwule doppelt soviel Gehalt bekommt wie ein Hetero und osteuropäische Liebessklaven importiert werden. Die Ehe wird abgeschafft, freie Liebe.
    Na die müssten wir dann ja wählen. Im Kleingedruckten wird dann aber der Kündigungsschutz abgeschafft, keine Lohnfortzahlungen mehr und Gewerkschaften werden zerschlagen.

    Und nu? Ich wähle schwul?
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