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- 17. November 2006 1 Min.
Paris (queer.de) - Die französischen Sozialisten haben in einer Urwahl die ehemalige Umwelt- und Familienministerin Ségolène Royal zur Präsidentschaftskandidatin bestimmt. Die Wahlen finden im Frühjahr nächsten Jahres statt. Royal hatte vor wenigen Monaten für Aufruhr gesorgt, weil sie sich für Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ausgesprochen hat (queer.de berichtete). Derzeit gibt es in Frankreich nur den Pacte civil de solidarité, der Homo-Paaren eingeschränkte Rechte gewährt. Die moderate Sozialdemokratin setzte sich klar mit 61 Prozent gegen den früheren Finanzminister Dominique Strauss-Kahn (21 Prozent) und Ex-Premier Laurent Fabius (18 Prozent) durch. Die 53-järhige Royal versucht, die Sozialisten auch für Konservative wählbar zu machen. So fordert sie unter anderem Härte bei der Kriminalitätsbekämpfung und stellt die 35-Stunden-Woche in Frage. Ihr wahrscheinlicher Gegenkandidat ist der konservative Innenminister Nicolas Sarkozy, der ebenfalls auf "Law and Order"-Themen setzt. Er hatte sich im September gegen die Öffnung der Ehe ausgesprochen (queer.de berichtete). (dk)















Frau nicht entziehen. So ähnlich ging es uns mit Zapatero, als er Präsident wurde, was nun nach fast drei Jahren Legislaturperiode einer gewissen Ernüchterung gewichen ist. Da aber nur sie uns jedoch weitgehende oder totale Gleichstellung verschaffen, sind eben nur sie für uns wählbar.