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- 23. November 2006 1 Min.
London (queer.de) - In einem Radiointerview sind Mitglieder der Gruppe Take That verbal entgleist. Wofür sich die Moderatorin anschließend entschuldigte.
Die wiedervereinigte ehemalige Boyband mit Howard Donald, Jason Orange, Gary Barlow und Mark Owen veröffentlichen in diesen Tagen ihr Comeback-Album, und sind deshalb auf Promotiontour. BBC Radio One hatte die Truppe live on air, und Moderatorin Jo Whiley fragte, was die Jungs denn in ihrer Freizeit gerne unternehmen würden.
"Ich gehe Skifahren in meiner Freizeit", antwortete Orange. "Snowboarden ist ein bisschen schwul, nicht wahr?" Dem widersprach Donald: "Von wegen, Skifahren ist schwul. Die tragen alle diese einteiligen Skianzüge, die sind definitiv schwul." Jo Whiley entschuldigte sich im Anschluss des Interviews bei den Hörern: "Ich denke, die Jungs wollten niemandem zu nahe treten, sie haben einfach nur Spaß gemacht".
Tatsächlich wird es auch in Deutschland immer schicker, das Wort "schwul" als negative Wertung für irgendwelche missliebigen Dinge zu nutzen, besonders unter Jugendlichen. Bei dem britischen Sender scheint man dafür eine besondere Sensibilität zu besitzen. So wurde bereits zuvor der BBC-Moderator Chris Moyles umgehend kritisiert, weil er einmal flapsig einen Handy-Klingelton als "gay" bezeichnet hatte. (cw)
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