https://queer.de/?5997
- 23. November 2006 1 Min.
New York (queer.de) - Die Human Rights Campaign hat einen Einkaufsführer herausgegeben, in dem die Gruppe auflistet, welche Marken von homofreundlichen beziehungsweise -unfreundlichen Unternehmen produziert werden. Die Broschüre "Buying for Equality" kann auch im Internet als PDF-Datei heruntergeladen werden. Grundlage für die Liste ist der "Corporate Equality Index", den die Organisation jedes Jahr für die größten US-Unternehmen errechnet (queer.de berichtete). Zu den Kriterien darin gehört unter anderem, ob die Partner von Schwulen oder Lesben mitkrankenversichert sind oder ob die Firma mit Diversity-Programmen gegen Diskriminierung vorgeht. "Wenn der amerikanische Konsument am Tag nach Thanksgiving in die Einkaufszentren strömt, hoffen wir, dass er unseren Einkaufsführer mitnimmt", erklärte HRC-Chef Joe Solomonese. Am morgigen Tag nach Thanksgiving setzt der Einzelhandel mehr um als an jedem anderen Tag. "Jeden Tag haben die, die für gleiche Rechte eintreten, die Möglichkeit, sich für diese einzusetzen. Unsere Community gibt in der Vorweihnachtszeit Milliarden aus. Wenn wir dieses Geld richtig einsetzen, senden wir eine Message, die laut und klar zu vernehmen ist", argumentiert Solomonese. Die Broschüre empfiehlt unter anderem, bei Shell statt bei Esso zu tanken und Miracle Whip statt Heinz-Ketschup über die Fritten zu schütten. Im letzten Jahr ist die Einkaufshilfe über 250.000 Mal von der HRC-Website heruntergeladen worden. (dk)














Dennoch werde ich sie nicht nutzen, da vieles einfach fehlt.
Solche Lsite gibt es auch für ökologische Produkte & Herstellungsverfahren, sowie für arbeitnehmerfreundliche Produktionen. Doch schon diese beiden Liste widersprechen sich vielfach.
Und wenn man dann noch bei einem Unternehmen kaufen möchte, dass auch gut zu seinen Kunden ist, bleibt nichts mehr übrig.
Es gibt leider keine Liste, die ökologische, wie soziale, arbeitnehmerrechtliche, diskriminierende, sowie qualitäts und kundenfreundliche Gesichtspunkte vereint.
Ich weiß, dass das viel Arbeit benötigt, aber dafür würde ich auch gerne zahlen.