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- 24. November 2006 1 Min.
Wien (queer.de) - Die konservative Österreichische Volkspartei ist im Wiener Landtag mit einem Antrag gescheitert, der die Unterbringung von Pflegekindern bei Homo-Paaren verbieten sollte. Demnach hätten nur Alleinerziehende und heterosexuelle Paare Pflegekinder aufnehmen können. Die ÖVP-Abgeordnete Ines Anger-Koch verteidigte den Entwurf, indem sie erklärte, dass das "Griechische und Römische Reich, wo Sodom und Gomorra dann immer mehr wurden, zu Grunde gegangen sind." Es müsse daher Grenzen der Liberalität geben. Eine Schwulenhasserin sei sie aber nicht, versicherte Anger-Koch: "Viele meiner Freunde sind ja auch homosexuell". Wien hat in den vergangenen Wochen eine Kampagne gestartet, in der gezielt Schwule und Lesben als Pflegeeltern angesprochen wurden. Derzeit gibt es in Wien gut 350 Familien, die Pflegekinder aufnehmen; 680 Wiener Kinder müssen aber in anderen Bundesländern untergebracht werden, da es für sie in der Hauptstadt keine Betreuung gebe, meldet die APA. (dk)














