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- 29. November 2006 1 Min.
Plymouth Meeting (queer.de) - Der schwedische Möbelkonzern Ikea wirbt in Werbespots im US-Fernsehen mit einer Homo-Familie. Ein Schwarzer und ein Asiate betreten darin das Einrichtungshaus, gefolgt von deren Tochter und einem Golden Retriever. Am Ende fragt eine Stimme aus dem Off: "Warum sollten Sofas nicht so unterschiedlich sein wie Familien?". Ikea hat in den USA 34 Läden. Der Konzern hatte bereits 1994 für Aufsehen gesorgt, als er in den USA erstmals mit einem schwulen Paar, damals noch ohne Kind und Hund, warb. Die Werbung hatte eine Bombendrohung in einem der Einrichtungshäuser zur Folge, woraufhin der Spot zurückgezogen wurde. "Wir wissen, dass das eine polarisierende Werbung war, aber wir glauben, dass es richtig war", so Kathy Delaney von der verantwortlichen Werbeagentur Deutsch über den Spot 1994. "Damals hatten wir noch diskutiert, ob wir nicht zu weit gegangen sind. Diese Frage hat uns heute keiner mehr gestellt. Schwule sind nun mal ein Teil der Welt, in der wir leben." Bereits vor sieben Jahren warb Ikea in Deutschland und England mit Homo-Paaren, in Spanien dekorierte sogar eine Transsexuelle nach ihrer Geschlechtsanpassung ihr Zimmer neu. (dk)














