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- 30. November 2006 1 Min.
Hammond (queer.de) - Die Polizei hat einen Mann aus Hammond (US-Bundesstaat Indiana) verhaftet, weil dieser Blut spendete, obwohl er wusste, dass er HIV-positiv ist. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Anklage gegen den 45-jährigen Michael D. Ivy erhoben; im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu acht Jahren Haft. Nach Angaben der Behörden wurde Ivy Ende 2002 gesagt, er könne nicht blutspenden, da er HIV-positiv sei. Am 13. September diesen Jahres ist er aber trotzdem zu einem Blutplasma-Spenderzentrum gegangen und hat dort in einem Fragebogen angegeben, er sei HIV-negativ. Sein Blut wurde akzeptiert und Ivy erhielt eine Vergütung. Als er neun Tage später wieder Blut spendete, zeigte ein Routinetest den positiven HIV-Status. Daraufhin alarmierte das Zentrum die Polizei. Die Verhandlung soll am 25. Januar stattfinden. (dk)















Bei mangelhaften Tests hätten andere Menschen angesteckt werden können nur weil er scharf auf ein paar Dollar war, und da ist es mir scheißegal ob er homo oder hetero ist.