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- 30. November 2006 1 Min.
Kapstadt (queer.de) - Ab sofort dürfen schwule und lesbische Paare in Südafrika heiraten. "Vizepräsidentin Phumzile Mlambo-Ngcuka hat das Gesetz unterschrieben", verkündete heute das Büro des Präsidenten äußerst kurz in einer Pressemitteilung. Südafrika ist nach den Niederlanden, Belgien, Spanien und Kanada das fünfte Land, das seine Ehe geöffnet hat - und das erste in Afrika. Mlambo-Ngcuka hat das Gesetz in Vertretung von Präsident Thabo Mbeki unterzeichnet, da sich dieser bei einem Staatsbesuch in Nigeria aufhält. Das Parlament hatte vor zwei Wochen mit überwältigender Mehrheit der Öffnung der Ehe zugestimmt (queer.de berichtete). Es setzte damit eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes vom Dezember letzten Jahres um. Die Richter hatten damals entschieden, dass das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben gegen die südafrikanische Verfassung verstößt (queer.de berichtete). Die Post-Apartheid-Verfassung aus dem Jahre 1994 ist die erste weltweit, die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung verbietet. Als einzige Einschränkung nach dem in Kraft getretenen Gesetz gilt für schwule und lesbische Paare, dass Standesbeamte die Schließung der Ehe "aus moralischen Gründen" ablehnen dürfen. Homo-Gruppen haben bereits angekündigt, gegen diese Ungleichbehandlung Verfassungsbeschwerde einlegen zu wollen. (dk)















bin mal gespannt.