https://queer.de/?6064
- 04. Dezember 2006 1 Min.
New York (queer.de) - Ein Gericht hat die New Yorker Polizei wegen Diskriminierung eines schwulen Beamten zur Zahlung von 1,5 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) verurteilt, berichtet die "New York Post". Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass der stellvertretende Polizeipräsident James Hall den Beamten Robert Sorrenti trotz Qualifikation eine Beförderung vorenthalten hat - und das nur, weil Sorrenti schwul ist. Außerdem hat er zwei weitere Polizisten, die den schwulen Polizisten unterstützten, degradiert und so lange gemobbt, bis diese entnervt kündigten. Sorrenti hatte sich 2001 für die Leitung eines Antidrogenprogramms für Jugendliche beworben. Daraufhin habe sein Vorgesetzter Hall ihn befragt - auch zu seinen privaten Lebensverhältnissen. Er lehnte ihn dann ab, weil er "Ungeheuerliches" ("fucked-up shit") über den Bewerber herausgefunden habe. "Ich kann nicht schlafen, wenn ich weiß, dass so einer mit Kindern zu tun hat", soll Hall der Anklageschrift zufolge gesagt haben. Die Geschworenen sprachen den Sorrenti und den beiden gemobbten Beamten je 500.000 Dollar zu. Allerdings hat die Stadt bereits angekündigt, sie werde das Urteil anfechten. (dk)













Aber gut, dass das Urteil in diese Richtung ging. Wobei man eigentlich nicht die Polizei, sondern den Chef hätte bestrafen müssen.