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- 05. Dezember 2006 1 Min.
Riga (queer.de) - Janis Smits, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte in Lettland, sagte bei einer Pressekonferenz, Schwule und Lesben seien keine Minderheit, da sie sich auch dafür entscheiden könnten, heterosexuell zu sein. Sie sollten "aufhören zu sündigen" und eine "normale sexuelle Orientierung" entwickeln, forderte der Politiker der radikalen "Ersten Partei Lettlands", berichtet "Baltic News". Homosexualität sei eine Folge menschlicher Zügellosigkeit, die den Menschen das ewige Leben kosten könne. Aus diesen Gründen dürfte es keine Schutzgesetze für Schwule und Lesben geben. Smits gilt als radikalster Gegenspieler der lettischen Präsidentin Vaira Vike-Freiberga. Auf ihren Druck hatte das Parlament eine EU-Richtlinie für den Diskriminierungsschutz von Lesben und Schwulen durchgesetzt (queer.de berichtete). (dk)










