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- 07. Dezember 2006 1 Min.
Dresden (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband Sachsen kritisiert das Wissenschaftsministerium des Freistaates scharf, weil es nicht gegen Umpolungsversuche christlicher Organisationen an öffentlichen Universitäten vorgehe. So wirbt an der TU Chemnitz die Organisation "Campus für Christus" dafür, Schwule zu "bekehren" (queer.de berichtete). Das SPD-geführte Wissenschaftsministerium will aber nicht gegen derlei Angebote vorgehen, wie es in einem Brief an den LSVD klarstellte. Frauen und Minderheiten wie Homosexuelle und Behinderte, heißt es in dem Schreiben, "müssten" Diskriminierungen in der Gesellschaft unter dem Mantel der Meinungsfreiheit "akzeptieren lernen". Es sei nicht davon auszugehen "dass abwegige 'Umerziehungsangebote' in einem besonderen Maß gefährlich seien, denn sie funktionierten nicht und deshalb sollte ihnen auch keine Bedeutung beigemessen werden, argumentiert das Ministerium. Der LSVD hält das für "inakzeptabel": Die Regierung "lässt zu, dass sich in staatlichen Bildungseinrichtungen fundamentalistische Ideologien und 'manipulative Bewegungen', so nennt sie Prof. Heumann in seinem Gutachten, ungestört verbreiten können." Der Verband weist darauf hin, dass Organisationen wie die HuK christliche Diskriminierungsopfer betreuten, auf die aufgrund solcher Vorgänge ein immenser Druck ausgeübt werde, der im Extremfall zum Selbstmord führen könne. (pm/dk)
Links zum Thema:
» Gaynial.net (Aktion gegen die Umpolungsversuche)










Wozu gibt es eigentlich das AGG? Könnte man nicht Juristisch gegen die vorgehen?? Zumkindest gegen diese Möchtegernchristen da an den Unis müsste es doch ein Rechtliches Mittel geben...??