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- 10. Dezember 2006 1 Min.
Rom (queer.de) - Der Vatikan hat die Gesetzespläne der italienischen Regierung zum Schutz von hetero- und homosexuellen Lebenspartnerschaften erneut heftig verurteilt. Sollte die Regierung in Rom eine Besserstellung unverheirateter Paare erwirken – womit Schwule und Lesben eingeschlossen wären -, würde dies auf eine "Ausrottung" der traditionellen Familie abzielen, heißt es in einem Bericht der Vatikan-Zeitung. Die angestrebte Reform sieht unter anderem vor, dass Lebenspartner unabhängig von der sexuellen Orientierung, die mindestens fünf Jahre zusammengelebt haben, künftig bei finanziellen Fragen wie Rente und Erbschaft ähnlich behandelt werden wie Eheleute. "Die Heuchelei des Papstes gegenüber Homosexuellen ist unerträglich", kommentierte Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen im Bundestag. Ein Rechtsinstitut für homosexuelle Paare könne "schon rein denklogisch keine Alternative zur heterosexuellen Ehe und Familie" sein, da es sich an homosexuelle Menschen richte. "Die ständigen Angriffe auf jede rechtliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften sind nichts anderes als Diskriminierung und Heuchelei", so Beck. (cw)















2. Eine Kirche, die Liebe verachtet und statt dessen Hass verbreitet, ist keine Kirche, sondern ein Verein von Hasspredigern, die eigentlich verboten gehören.
3. Jeder, der Mitglied dieser Kirche bleibt, unterstützt deren Treiben moralisch und finanziell.