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- 13. Dezember 2006 1 Min.
Dodoma (queer.de) - Tansanias anglikanische Kirche hat gestern alle Verbindungen mit den amerikanischen Glaubensbrüdern gekappt. Grund dafür ist die homofreundliche Haltung der US-Kirche. Die Episkopalkirche, wie sich die amerikanischen Anglikaner nennen, hatte vor drei Jahren einen Schwulen zum Bischof von New Hampshire gemacht (siehe queer.de-Interview mit Bischof Gene Robinson). In einer Erklärung kündigte die Kirche Tansanias an, "keine finanzielle und materielle Hilfe von Diözesen, Gemeinden, Bischöfen, Priestern, Einzelpersonen und Institutionen der Episkopalkirche" anzunehmen, "die homosexuelle Akte dulden oder gleichgeschlechtliche Paare segnen." Kontakte seien nur möglich zu US-Gemeinden, die sich abspalteten. Besonders die nigerianischen Anglikaner hatten zuvor die Amerikaner kritisiert und forderten, sie "wie ein Krebsgeschwür" aus der Gesamtkirche zu entfernen (queer.de berichtete). Weltweit gibt es rund 80 Millionen Anglikaner. (dk)














