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  • 13. Dezember 2006 10 1 Min.

Dodoma (queer.de) - Tansanias anglikanische Kirche hat gestern alle Verbindungen mit den amerikanischen Glaubensbrüdern gekappt. Grund dafür ist die homofreundliche Haltung der US-Kirche. Die Episkopalkirche, wie sich die amerikanischen Anglikaner nennen, hatte vor drei Jahren einen Schwulen zum Bischof von New Hampshire gemacht (siehe queer.de-Interview mit Bischof Gene Robinson). In einer Erklärung kündigte die Kirche Tansanias an, "keine finanzielle und materielle Hilfe von Diözesen, Gemeinden, Bischöfen, Priestern, Einzelpersonen und Institutionen der Episkopalkirche" anzunehmen, "die homosexuelle Akte dulden oder gleichgeschlechtliche Paare segnen." Kontakte seien nur möglich zu US-Gemeinden, die sich abspalteten. Besonders die nigerianischen Anglikaner hatten zuvor die Amerikaner kritisiert und forderten, sie "wie ein Krebsgeschwür" aus der Gesamtkirche zu entfernen (queer.de berichtete). Weltweit gibt es rund 80 Millionen Anglikaner. (dk)

-w-

#1 mezzoAnonym
  • 13.12.2006, 14:50h
  • Dann sollen die mal hübsch die Hand beißen, die sie füttert.
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#2 AndréAnonym
  • 13.12.2006, 15:07h
  • Denen muss es ja sehr gut gehen, wenn die es sich leisten können, Hilfslieferungen abzulehnen...

    Wie dumm und arrogant kann man eigentlich noch sein?
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#3 TorstenAnonym
  • 13.12.2006, 16:35h
  • @ Mezzo und André:

    Ohne selber tiefer gehendes Wissen von den sozialen und wirtschaftlichen Problemen der afrikanischen Länder zu haben, glaube ich trotzdem nicht, daß man diese Probleme mit europäischer Rationalität angehen kann oder auch nur verstehen kann. Mit einem einfachen "die sind dumm und arrogant bla bla" ist es jedenfalls nicht getan.

    Nur mal angenommen, sie seien wirklich so arrogant, wie groß ist dann erst die Arroganz, mit welcher die reichen Länder sich vor die armen stellen, und diese jeglicher Chancen berauben, irgandwann in ferner Zukunft mal ihre Probleme unabhängig lösen zu können. Wie groß muß erst die Arroganz der USA gewesen sein, als sie in Lateinamerika Terrorregimen an die Macht geholfen hat im Glauben sie wüßten besser, was gut für den Subkontinent sei. Oder in Irak, dem man eine Demokratie nach westlichem Vorbild aufzwingen will, was eigentlich so ziemlich keiner dort will.
    Arrogante Länder mit arroganter Politik und arroganter Religion gibt es viele, aber meist sind es nicht die armen.
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