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Einzelkommentar zu:
Verwandte: Verpartnerungsverbot bleibt


#3 brittaAnonym
  • 13.12.2006, 17:44h
  • Hintergrund dieser Debatte ist, daß in Großbritannien vor der Einführung der Lebenspartnerschaft darüber diskutiert wurde, diese nicht allein gleichgeschlechtlichen Paaren zugänglich zu machen, sondern auch z.B. Familienangehörigen, Pflegern und Gepflegten etc. Das war eine Forderung, die von der rechten Seite aus kam und die wohl vor allem dazu dienen sollte, den eigentlichen Sinn der Sache zu verwässern (nämlich, daß es bei einer Lebenspartnerschaft darum geht, zwei sich in einer Liebesbeziehung befindlichen Partnern oder Partnerinnen ein Rechtsinstitut zu schaffen). Wäre diese Forderung erfüllt worden, dann hätte es zusätzlich zu der Ehe ein zweites Rechtsinstitut gegeben, das eben Homopaaren, Geschwisterpaaren, Onkeln und Nichten etc. etc. gleichermaßen offengestanden hätte. Also: der Bruder hätte seine Schwester zwar nicht heiraten können, dennoch aber eine Lebenspartnerschaft mit ihr eingehen können. Damit wäre natürlich vor allem die Tatsache verwässert und verdeckt worden, daß Homopaare letzten Endes eines sind:Liebespaare. Eben wie auch Heteros, die sich entschließen, zu heiraten.

    Zum Glück sind die Tories mit dieser Idee nicht durchgekommen, was vor allem zur Folge hat, daß die britische Lebenspartnerschaft jetzt so gut wie alle Rechte enthält, die auch die britische Ehe enthält.
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