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- 14. Dezember 2006 1 Min.
Los Angeles (queer.de) - Eine ehemalige Schülerin hat die Santiago High School in Südkalifornien verklagt, weil der Rektor sie bei ihren Eltern geoutet hatte und sie wiederholt für ihre Sexualität gemaßregelt wurde. Der Anwalt der jetzt 18-jährigen Charlene Nguon sagte bei der gestern beginnenden Verhandlung, seine Mandantin solle für die erlittenen Qualen zwischen 300.000 und 1,3 Millionen Dollar erhalten (230.000 bis 990.000 Euro). Grundlage für die Klage ist das von der US-Verfassung garantierte Recht auf Privatsphäre. Nguon musste auf eine andere High School wechseln, weil der Rektor sie von ihrer ein Jahr jüngeren Freundin trennen wollte. Die beiden hätten wegen ihrem "ungebührlichen Verhalten" den Schulbetrieb gestört. Er sagte auch, er habe Nguon nicht geoutet, sondern den Eltern nur gesagt, sie werde bestraft, weil sie "ein anderes Mädchen küsste". Die Noten von Nguon, einst eine der besten Schülerinnen ihres Jahrganges, sackten infolge der Versetzung ab. Nachdem sich die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) ihres Falles angenommen hatte, durfte sie zurück an ihre alte High School. Die ACLU erklärte aber, die Schule hätte nichts dafür getan, um das homofeindliche Klima zu ändern. (dk)















toll, das das drüben anders ist. amerika, du hast es besser...